Skurriles

Freitag, 26. Juni 2009

Michael Jackson tot? - Twitter down!


Da hat sich doch tatsächlich gerade eben Twitter verabschiedet. Hmm... liegt's etwa an den Gerüchten / möglichen Tatsachen (?|?) über Michael Jacksons Tod und der damit verbundenen, spontan einsetzenden Hysterie, dass es ja jeder zuerst gewusst und gebloggt / getwittert haben will?

Anyway… R.I.P. "King Of Pop"! Ich freue mich jetzt schon auf das ausufernde und total absurde Medienspektakel, gepaart mit zig exklusiven Specials und "MTV Masters" bis zum bitteren Ende Abwinken… Oh weh, oh weh!

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Update, 11:01 Uhr: Ich bin die nächsten Tage also mal wieder komplett fernsehabstinent!

Dienstag, 9. Juni 2009

Aufreger des Tages: Herbst...?

Wir haben heute den 09. Juni. Man könnte pessimistischerweise sogar behaupten, es wäre "Mitte Juni". Nur so ne kleine Frage zwischendurch: Wo bleibt eigentlich der Sommer?

Nach dem schönen April (hab ich mir zumindest sagen lassen, war ja nicht in deutschen Landen) war der Mai ja mehr als mäßig. Wenn ich zurückdenke hat es ja eigentlich fast jeden Tag geregnet. Und jetzt? Schafskälte. Schaut euch den Crap doch an. Draußen ist es kalt, nass und grau. Wie im Herbst. Und der kommt ja auch bald schon wieder; und zwar richtig.

Also komm endlich in die Gänge Sommer 2009, oder es setzt was! Ich will baldigst das passende Wetter für kurze Hosen und Cabrio fahren und nicht dieses pseudoschwüle Feuchtgeschlampe!


BTW: Wetterblogging macht irgendwie nur halb so viel Spaß wie angenommen! ;-)

Dienstag, 21. April 2009

Straßen, Straßen, nichts als Straßen...

"Wir können hier nicht anhalten, das ist Fledermausland!"


Lasst euch von Red erzählen... "Red" heißt eigentlich Fredrick Bras und ist Vietnamveteran. Er hat längst vergessen, wer er einst war. Er hat auch vergessen, wann er geboren wurde oder woher er ursprünglich kam. Er hat vergessen, dass er einst eine Familie gründen wollte; Kinder. Damals, irgendwo in Louisiana, da hat man ihn geschnappt, sagt er. Man habe ihn in ein großes Flugzeug befördert, einen Helm aufgesetzt, eine schwere Knarre in die Hand gedrückt und auf "Chinks" schießen lassen, obwohl er das gar nicht wollte. Zurück kam er dann als gebrochener junger Mann, ohne Geld oder Heimat und ohne Freunde oder Familie, dafür mit einer Verletzung am rechten Bein, die ihn sein ganzes weiteres Leben begleiten sollte. Alle Menschen, die er unmittelbar nach seiner Rückkehr traf, verabscheuten ihn und tun es nicht selten noch heute.

Wenn Red redet, dann starrt er in die Ferne. Seine milchig grauen Augen, die die Welt aus dunklen Höhlen wahrnehmen, zittern leicht von links nach rechts und er macht immer einen gehetzten Eindruck. Red steht nicht gerne still. Niemals, es sei denn, er kann nicht anders. Deshalb läuft er auch. Er läuft eigentlich immer. Wenn er ehrlich zu sich selbst ist, dann ist Laufen das einzige, was er noch tut.

Heute läuft er auf der Interstate 10 Richtung Osten. Aus dem Westen kommt der sonnengegerbte Mann gerade. Da waren die Straßen schlechter, schmäler, ein paar Mal wäre er beinahe von vorbeifahrenden Trucks mitgerissen worden, die ihn in seinem dunklen Aufzug nicht richtig sehen konnten. "Crazy punkass motherfuckers", schimpft er. Diese Trucker schlafen am Steuer!

"Was die können, kann ich schon lange..."

Er hat eine Krücke dabei, ohne die er nicht laufen könnte. Und sein Hab und Gut transportiert er in einem kleinen Rollwagen. Er hat nicht viel dabei. Ein paar alte Bücher, einen Blechtopf, ein paar Dosen Bohnen, sein Messer, Streichhölzer und eine Decke. Wenn er es heute nicht mehr nach Las Cruces schaffen sollte, und bis dahin sind es noch einige Meilen in der heißen Wüstensonne, bleibt er einfach in der kargen Steppe. Wäre nicht das erste Mal, dass er inmitten dürrer Gräser, Kakteen, Staub und Felsen schläft.

Vor Klapperschlangen und Skorpionen hat er keine große Angst. Die hätten ihn lange schon als Teil der Chihuahua- und Mojave-Wüsten akzeptiert. Vor was er Angst hat, sind die wilden Hunde; die Coyoten. Die würden alle wissen, dass er ab und zu schon ihre Artgenossen gegessen hat, denn überfahrene Wildhunde lägen hier am Straßenrand zuhauf. Und was die "Chinks" können, könne er schon lange. Sagt er und zeigt beim Grinsen seine Zahnlücken.

Red geht, während er spricht. Er will nicht anhalten. Er sagt, wenn er anhält, dann stirbt er. Dann gäbe es keinen Grund mehr, seine Existenz zu rechtfertigen. Er sei vor einer ganzen Weile an einem riesigen Schild vorbeigelaufen. Auf dem stand "God is Lord"! Er hat seine Hosen runter gelassen und dagegen gepinkelt. "So much for being religious!" Mit Gott hat er seinen Frieden gemacht, als er sah, wie Wälder und Dörfer samt ihren Bewohnern niederbrannten und bis heute kann er nicht verstehen, warum das eigentlich geschah. Die Schreie verfolgen ihn in der Nacht. Jede Nacht.


Während am Horizont die Luft flimmert und die sengende Hitze den Asphalt aufweicht, geht Red alleine weiter; einsam; verlassen. Er hat für heute ohnehin genug geredet. Er will eigentlich gar nicht reden; nicht so viel. Er ist ständig auf der Flucht, vor sich selbst und vor einer Gesellschaft, die ihn nicht akzeptieren, nicht einmal wahrnehmen möchte. Er wird sich irgendwo Wasser und Vorräte klauen und weiterziehen. Aber er bleibt in der Gegend. Hier gibt es keine Tornados, keine Hurricanes und keine Erdbeben. Die Temperaturen fallen selten unter 0. Und wenn irgendwann die große Flut kommt, wird er sich auf eine Anhöhe setzen und warten, bis die Wüste grün wird. So macht er das schon immer, seit vielen vielen Jahren, auf den Straßen von New Mexiko. Fredrick Bras, Vietnamveteran.


(c) Tobias Stich

Sonntag, 15. Februar 2009

Längst überfällig...

Donnerstag, 15. Januar 2009

Cheap Amusement...

Grad entdeckt und direkt weitergereicht: Das heutige Skurrilitäten-Kabinett bei einestages - Zeitgeschichten auf Spiegel Online. Ich find's einfach nur köstlich. :-) Wer mitlachen möchte, einfach auf das nette Tierchen hier klicken:

Donnerstag, 1. Januar 2009

Red-Letter Day...

...Teaser Management:



Automatisierter Online-"Journalismus" deluxe! ;-)

Montag, 29. Dezember 2008

Mmmm, Bacon...

Eddys Welt gibt's jetzt auch mit Speck! Lecker! ;-)

Freitag, 26. Dezember 2008

wtf?

Dienstag, 2. Dezember 2008

Das Internet: Mal ganz einfach erklärt...





Herrlich, köstlich, einfach wunderbar! :-) Kluge Satire oder doch nur gut konstruierter Blödsinn!? Lustig ist es auf jeden Fall! Und der Wahrheitsgehalt ist erschreckend hoch! ;-) Na, wer erkennt sich wieder?

Sonntag, 16. November 2008

Samstag Abend war...

...gestern. Und heute gibt's schon das ein oder andere Medienecho. Schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, dem das irgendwie nachgeht. Was sich die Verantwortlichen dabei denken, frage ich mich allerdings immer noch. Wenigstens waren die Quoten unter aller Sau. Das passt irgendwie und lässt Hoffnung aufkommen, dass es noch ein paar Zuschauer da draußen gibt, die sich nicht komplett verblöden lassen! ;-)

via Stefan Niggemeier

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    Silvia (Gast) - 26. Okt, 10:27
    Unpurified Rain...
    Inspiriert vom verregneten, kalten Wetter der vergangenen...
    Mr.Edding - 14. Okt, 01:37

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