Musik

Samstag, 7. Juni 2008

Weekend-Blues a.k.a Katerstimmung...


Kid Rock - Only God Knows Why

Mittwoch, 4. Juni 2008

Stille Tage im Klischee...

Lange lag dieses Blog brach; die Pausen wurden länger; Text wurde durch Fotos ersetzt oder komplett gestrichen... es gab einfach wenig zu schreiben bzw. zu wenig, was ich der ganzen Welt hätte mitteilen wollen. Das vergangene Jahr war ein ewiges Auf und Ab, ein konstanter Zustand zwischen Hoch und Tief; jeder war letztendlich froh, als es schließlich vorbei war. Und nun haben wir Juni: Die Hälfte von 2008 ist somit beinahe passé, ebenso wie ein gewisses Journalismus-Studium im Herzen Hessens, das nach vier Jahren sicher dem Ende zugeht – und dabei fühle ich mich doch so, als wäre ich gestern erst hierher gezogen.

Neben ein bisschen aufkeimender Wehmut und dem Schwelgen in vergangenen Momenten, wird es also höchste Zeit für ein gepflegtes Glas guten Rotweins (Cannonau Di Sardegna / 2003) und dem Geräusch der prasselnden Regentropfen, die gerade mit unnachgiebiger Zielstrebigkeit den Steinboden meines Hinterhofs benetzen. Eine perfekte Geräuschkulisse, um diesem Blog wieder ein wenig mehr Leben einzuhauchen, vielleicht mit einem aktuellen Tonträger-Relistening!? Eine ausführliche Betrachtung der wichtigsten deutschsprachigen CD des Jahres, die ohnehin in letzter Zeit viel zu oft im Hintergrund läuft...


Schneller, Höher, Weidner...

Die Rede ist, wie einige vielleicht schon am Titel des Blogeintrags erkannt haben mögen, vom ersten Solo-Album des Ex-Onkelz Bassisten und Songwriters Stephan Weidner, vielen schon in Onkelz-Zeiten eher bekannt als "Der W". Der W hat also ein Album veröffentlicht und gleich schrillt es aus dem Onkelz-Kader in zwei verschiedenen Tonlagen. Die einen freuen sich auf ein Soloprojekt von besonderer Qualität, wiederrum andere rümpfen die Nase und stimmen in die altbekannten "Die Onkelz wird es eh nie wieder geben, Weidner solo ist scheiße!"-Gesänge ein. Was Nicht-Onkelz-Fans und sonstige Dumpfbacken im Internet so abladen, will ich lieber gar nicht erst aufgreifen.

Man tut dem Mann zudem unrecht, wenn man "Schneller, Höher, Weidner" nach dem ersten Hören direkt als mittelmäßiges Werk ohne Tiefgang betitelt - ein guter Freund von mir hat diesen absurden Fehler in ähnlichem Wortlaut kürzlich begangen und wurde von mir dahingehend sofort belehrt! ;-)

Jetzt ist es natürlich so, dass man sich als Journalist einer gewissen Neutralität bedienen sollte. Die Leute von Spiegel-Online.de haben in einem Interview mit Weidner, welches im Vorfeld zur Veröffentlichung des Albums stattfand, diese Karte schon sehr professionell ausgespielt - meinen sie zumindest selbst. Aufmerksame Leser haben sich dagegen sehr oft gefragt, ob da nicht ein absoluter Anti-Onkel am Schreibtisch saß. Es ist schon lange her, dass ich ein Interview als derart einseitig und am Thema vorbei empfand. Doch abseits dieser immerwährenden Diskussionen und nie enden wollenden Anschuldigungen von anderen Presse-Leuten oder der allgemeinen Dummheit Menschheit, die es mittlerweile besser wissen sollte, will ich hier nicht weiter in alten Wunden bohren. Ich für meinen Teil war schon Onkelz-Fan bevor ich Journalist wurde und genau aus diesem Grund wird Nachfolgendes auch weniger objektiv, sondern durchweg subjektiv beschrieben. Sozusagen Eddy ganz privat! ;-) Der Fokus liegt ja auch auf der Musik.


Die reine Musik...

Stephan Weidner erschuf sein erstes Soloprojekt als einfühlsames, emotionales und sehr persönliches Werk. Gewohnt gute Rock-Musik harmoniert mit ehrlichen und oftmals zweideutigen Lyrics, die von moderner Poesie, schmerzhafter Direktheit bis hin zu brachialer Straight-To-The-Face-Attitude reichen. Weidner verarbeitet in diesen Zeilen viel Vergangenheit. Das Ende der Böhsen Onkelz ("Asche zu Asche") und der Tod eines guten Freundes ("Zwischen Traum und Paralyse") sind nur zwei der einprägsamen Themen, die sich ansonsten von Neid, Missgunst, Feinden, Freunden, der Depression des Zeitgeists, Kommerz, Konsumwahnsinn über Angst bis hin zu Vaterliebe erstrecken.

All das wird natürlich mit reichlich Pathos und einem ordentlichen Schuss Selbstironie angereichert, was viele Vergleiche mit den Onkelz nach sich zieht. Den Kenner wundert das nicht, da ja allgemein bekannt sein sollte, wer oftmals der „Kreative“ bei den Rocklegenden war. Zu meinen persönlichen Favoriten gehört übrigens der bereits erwähnte Song "Zwischen Traum und Paralyse", der mir bei jedem Hören aufgrund vergangener Abschiede das Wasser in die Augen treibt und das Lied "Stille Tage im Klischee", eine literarische Anspielung auf Henry Millers "Stille Tage in Clichy", das sich mit Alkoholismus beschäftigt, dennoch verdammt gute Laune macht. Dem schließen sich die rockigeren Nummern des Longplayers, beispielsweise "Geschichtenhasser" und "Mein bester Feind" an.

Insgesamt gesehen ist "Schneller, Höher, Weidner" ein kompromissloser Schritt in eine Solokarriere, die mit dieser einen Veröffentlichung hoffentlich erst anfängt. Weidner – fernab von Effekthascherei, bloßem Kommerz und aufgesetztem Pseudo-Intellekt – erzählt aus seinem Leben und verführt mit Text-Genialität und mitreißenden Melodien, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Für viele mag es vielleicht bessere Alben geben; für viele mögen die Onkelz nie wieder kommen und alles danach wie Aufguss klingen; für mich ist Weidners Scheibe aber einfach großartig. Ein Album, das in meinen Augen die Höchstwertung verdient – und das, obwohl es mein persönlicher Sommerhit 2008 ("Heiß") leider nicht mit aufs Album geschafft hat, dafür aber über MySpace als Dankeschön an alle Fans nachgereicht wurde! ;-)


Fazit: Fans der Onkelz können meines Erachtens bedenkenlos zugreifen, genauso wie Befürworter ehrlicher deutscher Rockmusik, die mit oberflächlichem Mainstream-Ejakulat nicht viel anzufangen wissen. Alle anderen sollten zumindest ein kurzes Ohr riskieren, denn ein emotionaleres und ehrlicheres Werk als "Schneller, Höher, Weidner" wird es in absehbarer Zeit wohl nicht so schnell geben.

Donnerstag, 24. April 2008

"On" bei Oi!:vision...

Gestern Nacht hab ich noch die Fotos von "Millencolin" fertig gemacht und heute sind die Shots schon online bei Oi!:vision! Shit, das ging ja verdammt schnell; der Eddy ist natürlich nicht ganz ohne Stolz! Man verzeihe mir also die schändliche Werbung in eigener Sache, aber das musste jetzt sein! *harhar* ;-)

Samstag, 9. Februar 2008

Ill Nino, die zweite...

Aus der Kategorie: Wundert dich das? Erinnert ihr euch noch an dieses Ärgernis? Bestimmt! Vor ein paar Minuten lese ich, dass das Veröffentlichungsdatum - Überraschung, Überraschung - nun schon auf den 21. März 2008 verschoben wurde! Womit endgültig bewiesen wäre, dass Ill Nino das Plattenlabel erneut gewechselt hat und nun bei 3D Realms unter Vertrag steht... ;-)

Donnerstag, 31. Januar 2008

Bullet...

Hmm... ich sollte zwar gerade alles andere als bloggen, aber irgendwie hat mich der Tag doch ganz schön geschlaucht. Hier würde zwar immer noch ein Stapel Arbeit auf mich warten und PR lernt sich leider auch nicht von alleine, aber irgendwann lassen sogar bei mir die Kräfte und die Konzentration nach. Was tun dagegen? Kühles Bierchen (Augustiner Edelstoff) und Mucke - heute also selbstverordnete Ruhepause Deluxe a.k.a. Balsam für die geschundene Studentenseele.


Surprise...

Der Award für die musikalische Überraschung der Woche geht aktuell übrigens an "Bullet For My Valentine". Geschätzte Kommilitonen, die gerne der Hartwurscht frönen, werden jetzt wieder die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Dennoch... was sich vor ein, zwei Jahren noch zwischen "Mädelchor" und Emogeträller versteckte, hat dieser Tage mit dem zweiten Album ordentlich nachgelegt. "Scream, Aim, Fire" hört sich nach dreimaligem Hören immer noch verhältnismäßig geil an. "Bullet For My Valentine" besinnen sich zurück auf die Werte des klassischen Heavy Metal. Die Melodien sind getragener, die Gitarren ausgereifter, die Riffs teilweise richtig schön Old School, der Sound insgesamt einfach reifer und zu meinem großen Erstaunen haben sich die Jungs doch tatsächlich die ein oder andere Dur-Harmonie angeeignet.

Da schlägt mein Herz gleich freudig im Takt. Insgesamt gesehen also genau das Richtige um runter zu kommen, aufgestaute Motivationslosigkeit wegzuspülen und sich noch einmal dem Glücksgefühl hinzugeben, dass die wichtigste Präsentation des Semesters mit größtmöglichem Erfolg und zumindest eine schriftliche Klausur bereits geschafft sind. Wenn nur diese mündliche Prüfung in PR am Freitag nicht wäre. Irgendwie bereitet mir das schon arges Kopfzerbrechen... und das liegt momentan nicht etwa am Hämmern von "Waking The Demon"!


Rock On
Eddy

Samstag, 12. Januar 2008

"FUCK YOU" des Tages...

Und der Gewinner ist: Ill Nino! Warum? Weil diese Pfeifen schon seit 2006 immer und immer wieder ihr neues Album "Enigma" ankündigen, es eigentlich schon seit August vergangenen Jahres in meinem Player rotieren sollte, ab diesem Zeitpunkt aber beständig um einen Monat verschoben wurde, bis man sich dann im Oktober 2007 zahlenmäßig etwa genau so oft dafür entschuldigt hat, dass das Release-Date nun doch erst auf den 08. Januar 2008 fällt.

Beinahe hätte ich das Ganze schon wieder vergessen... man kann Fans ja bekanntlich auch mit leeren Ankündigungen und zu langer Wartezeit gehörig verärgern. Da helfen dann auch keine Songhappen zum Reinhören, denn irgendwann bin ich der neuen Lieder, die ich eh schon zigmal auf der Homepage gehört habe oder von der EP her kenne überdrüssig. Wozu also noch das neue Album kaufen?

Aber dieses Problem hat sich jetzt ohnehin erledigt! Die CD erscheint jetzt nämlich erst am 08.02.2008 und damit steht für mich zweifelsfrei fest: Mit mir verdient ihr kein Geld! Ich lass mir ja schon was eingehen, aber wer dicke Ansagen macht sollte auch dementsprechend die dicken Alben raushauen. Auf diesen Bullshit kann ich hingegen verzichten! Gibt schließlich genug andere gute Bands, die ihre Veröffentlichungstermine in etwa einhalten oder gar nicht erst große Töne spucken, sondern eben diese in Form genialer Scheiben kommentarlos raushauen.

Freitag, 14. Dezember 2007

Tito & Tarantula: All Time Favorite #09 von ???...


Tito & Tarantula - Back To The House (1997)

Whiskylaune, Tito & Tarantula, Endspurt in Hessen... wie jedes Jahr der Song, der irgendwie immer passt und mit dem man so viel verbindet! Sentimental... Nope! Einfach nur sauguad! ;-)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Some Musical Stuff...

Mich hat heute ein Stöckchen getroffen... schon das zweite in meinem ganzen Dasein als Blogger! Aber egal, wir wissen ja von wem es kommt und damit ist es würdig, beantwortet zu werden. Da ich mich aber wie immer nicht einigen konnte, gibt's stellenweise Text dazu! ;-)


Ein Song...

...der mich traurig macht:
"November Rain" - Guns N Roses

..."bei dem ich weinen muss" getauscht durch:
"bei dem ich das letzte mal geweint habe":
"Ihr hättet es wissen müssen", "Nur die Besten sterben jung" und "Für immer" - Böhse Onkelz

...bei dem ich sofort gute Laune kriege:
"All Summer Long" - Kid Rock und "Fuck All You Motherfuckers" - Forces Of Evil

...bei dem ich nicht still sitzen kann:
"My Last Serenade" - Killswitch Engage

...bei dem ich immer laut mitsinge:
"My Way" und "Boiler" - Limp Bizkit

...der meiner Meinung nach zu kurz ist:
"Lead Us Home" - Demon Hunter

...der mir etwas bedeutet:
"Paperthin Hymn" - Anberlin, "3 a.m." - Matchbox Twenty und "Here Is Gone" - Goo Goo Dolls

...den ich ununterbrochen hören kann:
Wenn ich einen Song ununterbrochen hören müsste, würde ich verrückt werden!

...den ich liebe:
"Ruby" - Kaiser Chiefs... aber nicht etwa, weil der Song so gut ist, sondern weils dazu eine Geschichte gibt, die alles wett macht, was der Song an sich falsch macht! ;-)

...den ich besitze, aber nicht mag:
Gibt's sowas!?

...dessen Text auf mich zutrifft:
"My Home" - Thousand Foot Krutch

...von einem Soundtrack:
Nehmen wir an der Stelle mal den OST von "The Crow" als Ganzes... immer wieder hörenswert. Ihr wollt einen einzigen Song? Okay, dann halt "Goodnight Moon" von Shivaree, "The Lonely Shepherd" von Gheorghe Zamfir, "Across 110th Street" von Bobby Womack oder "Strawberry Letter 23" von The Brothers Johnson... eh alles der breiten Masse erst richtig bekannt geworden durch diverse Tarantinos! ;-)

...den ich schon live gehört habe:
Da gibt's viele, aber besonders gefreut haben mich dieses Jahr "No Son Of Mine", "Land Of Confusion", "Hold On My Heart", "Tonight, Tonight, Tonight", "Invisible Touch" und "I Can't Dance"... die Band dazu spar ich mir an der Stille, müsste ja klar sein! ;-)

...der nicht auf englisch/deutsch ist:
"De Repente" - Soraya

...der von einer Frau gesungen wird:
"Happy Now" - Die Happy

...meiner Lieblingsband:
Lieblingsband? Sich auf eine zu einigen ist ein Ding der Unmöglichkeit!

...der Erinnerungen weckt:
"In The Air Tonight" - Phil Collins, "Nothing Else Matters" - Metallica, "Rain" - Guano Apes

...den kaum jemand kennt, obwohl ihn jeder kennen sollte:
"Right Behind You" und "Refugee" - Tribal Ink


Schon fies, so ein Musik-Stöckchen. Schließlich gibt es zu jeder Kategorie mindestens 100 Songs, die man nennen müsste. Vor allem für Musikfans und Vollblutmusiker wie mich! Aber naja, nimmt man halt den Good Old Shit, der einem als erstes in den Sinn kommt. Wer soll dieses Stöckchen nun weiter beantworten!? Hmmm... nehmen wir dieses Mal doch folgende drei Herren: Freak, Mr.Unschuld und den Dennis! Mal schaun, wer's überhaupt beantwortet! ;-)

Sonntag, 28. Oktober 2007

In den Tiefen und Wirrungen musikalischer Flashbacks...

Eigentlich mach ich so was ja nicht... somit ist das hier gewissermaßen eine Premiere! Ich habe nämlich von diesem werten Kollegen hier ein "Stöckchen" an meinen "bleiden Schädel" gezimmert bekommen. Über Sinn und Unsinn wollen wir jetzt nicht weiter streiten, denn mit "drei Songs" und somit einem Musikthema ist es ja noch ein angenehmes Spielchen, das sich zum Glück weitab von "deine 100 Lieblingsfurzereien / Gemütszustände / sonstigen Bullshit den keine Sau interessiert" bewegt. Also... legen wir mal los!

Vorweg nur noch eines: Wenn ich ein Problem habe, dann ist es mich bei so wichtigen Themen wie diesem, auf einzelne Musikstücke zu beschränken. Ich bin und war schon immer ein musikalischer Mensch und echter Music-Freak, und meistens verbinde ich mit bestimmten Ereignissen viele verschiedene Lieder oder ein bestimmtes Lied mit sehr vielen Ereignissen... das variiert. ;-) Deshalb wird das jetzt auch eher ein weitreichender Exkurs, wobei ich versuche, ihn so kurz und umfangarm wie möglich zu halten - was eh nicht klappen wird.

Fangen wir mal mit den frühesten Erinnerungen der Kindheit und Jugend an. So richtig prägend waren da sicher die unzähligen musikalischen Stunden mit meinem Dad, die meist auch mit richtig guten und wertvollen Gesprächen verbunden waren. Er war es, der mir den Sinn für gute Musik beibrachte und mein Gespür für die guten alten Hits schärfte, mich aber auch Toleranz und Akzeptanz lehrte, was andere Musikstile betrifft. Wenn ich an die frühesten und für mich ausschlaggebenden Musikstücke denke, dann waren das sicher Songs von Black Sabbath / Ozzy Osbourne, Guns 'N' Roses, Deep Purple, Thin Lizzy, Led Zepplin, Prince, Genesis / Phil Collins, Eagles, Herbet Grönemeyer und noch vielen vielen mehr. Jeder dieser Künstler / Jede dieser Bands hat große Hits und weniger bekannte Songs, mit denen ich teilweise aber viel verbinde. So was braucht der Mensch einfach... denn wer nicht wenigstens einmal dieses wohlige Kratzen einer Schallplatte und den einfach unerreicht warmen Sound von Vinylscheiben gehört hat, der hat zumindest in musikalischer Hinsicht weder gelebt noch hat er die größte Ahnung! ;-)

Wenn wir nun in mein Teenager und frühes Erwachsenenalter eintauchen, dann blieb ich in meiner musikalischen Entwicklung dem Stil meistens treu. Bestimmte Zeiten waren geprägt von "Good Old Shit" like AC/DC, Metallica oder Iron Maiden, wieder andere Zeiten von modernem Metal wie Limp Bizkit, Linkin Park und Konsorten. Jeder hatte irgendwie seine Offspring-Zeit, auch ein wenig Ska kam manchmal vor, wenn es denn mal "deutsch" sein sollte dann natürlich Ärzte, Hosen oder Onkelz und irgendwas dazwischen gab es ja auch immer. Ich unterscheide da auch sehr gerne zwischen den Zeiten, als meine Kumpels und ich noch ohne motorisierten fahrbaren Untersatz unterwegs waren und der Zeit danach. Denn in Zeiten des entspannten Cruisens wurden Songs wie "My Way", "Boiler" oder "Rollin'" von Limp Bizkit wichtiger und auch nachdenkliche Stücke moderner Künstler waren stets beliebt, vor allem wenn man Weltschmerz und sonstige Probleme wälzte! In den letzten Jahren wurde es dann mit dem Metalcore und dem Christian Rock immer ernster. Ob nun Ill Nino, Pillar, Killswitch Engage oder Demon Hunter spielt dabei keine große Rolle... mitgenommen hat man viel, nur die besten Songs bleiben.

Tja... und zum Schluss? Die Liebe. Eine emotionale Kiste, die nicht einfach zu erklären ist. Musikalisch gesehen war die Liebe durch die freudigen Seiten aber auch die fiesen Trennungen belastet. Klar, dass ich mit meinen jungen Jahren - leider noch weit weg von der wahren Liebe - nicht wirklich dazu Stellung nehmen kann. Aber was bislang war… dazu gab's natürlich auch Songs, um nur einige zu nennen: Kid Rock - Only God Knows Why, Limp Bizkit - No Sex, Goo Goo Dolls - Slide, Matchbox 20 - 3 am, Puddle of Mudd - Blurry, Unwritten Law - Seein' Red oder November Rain, Don't Cry und Estranged von den Gunners.

Wie meine Selbstreflexion zeigt... es gibt viele, für anderer Leute Verhältnisse vielleicht zu viele, aber Musik ist für mich nun mal nichts statisches, genauso wenig wie das Leben. Ein ständiger Wandel und Veränderungen herrschen vor und genau wie die Geschehnisse im Alltag ändern sich die Songs... gerade wenn man jung ist. Da hat man ja jede Woche nen anderen Lieblingssong. Aber vielleicht kristallisieren sich mit zunehmenden Alter und maybe Verstand auch die Songs heraus, die es wert sind, immer wieder und wieder gehört zu werden. Der hier erwähnte Stuff gehört mit Sicherheit dazu, auch, wenn ich sicher noch viel unterschlagen habe! Meilensteine im Dasein lassen sich nun mal sehr schwer einkreisen, geschweige dem beschneiden. Halbe Sachen mache ich ja nicht! ;-)


So, das war's von meiner Seite! Ich will dieses Stöckchen nicht unbedingt weiterschmeißen, denn ich bin kein Fan von diesem Kettenzeug. Außerdem hat der Großteil der Leute, denen ich es zugeworfen hätte, eh schon den Auftrag erhalten. Somit sag ich einfach Servus und hoffe, dass es euch gefallen hat. Vielleicht würde ich mir wünschen, dass evtl. der Bro vielleicht auch was dazu schreibt. Ist kein Muss, aber bei dem Kerl herrscht ja seit Ewigkeiten schon wieder tote Hose im Blog... ;-)


Eddy
...aufgewühlt von so vielen Erinnerungen und Flashbacks

Freitag, 28. September 2007

Musik ist...

...Leidenschaft
...Entspannung
...Genuss
...Frieden
...Glück
...Freude
...Emotion
...Gänsehaut
...Erfüllung
...Erinnerung
...Zufriedenheit
...Liebe

...einfach lebenswichtig und immer wieder klasse! Das weiß ich nicht nur seit heute, klar, aber dank meinem Paps ist mir das gerade wieder ins Bewusstsein gerutscht. Klassiker bleiben nun mal Klassiker! :-) Danke!

~ eddys welt

Worte sind Waffen... und Bilder sagen mehr als tausend Worte!

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yeah...
und wie ich sagen muss ein sehr, sehr, sehr tighter...
der bro?! (anonym) - 4. Jul, 15:18
Solange der Eddy noch...
Solange der Eddy noch warten "kann" ist alles relaxed!...
Mr.Edding - 3. Jul, 19:38
E.U.G.,P.XYZ³: Nachtrag...
Der B. hatte heute vielleicht gute News für mich:...
Mr.Edding - 3. Jul, 19:35
Die Nummer mit dr 360...
Die Nummer mit dr 360 ist ja die Härte. Wie lange...
Mr-Freeze - 3. Jul, 06:49
Gut... das beantwortet...
Gut... das beantwortet zumindest meine Frage! Also...
Mr.Edding - 2. Jul, 22:44
sosososo
soll das eine Anspielung sein??? ;) Der Bro sagt mal...
freakofgod - 2. Jul, 22:27

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Zuletzt aktualisiert: 4. Jul, 15:18

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