5 Finger Death Punch...
Das neue Jahr ist noch keinen ganzen Monat alt, schon schneit dem Eddy eine überaus hitverdächtige Hardcore-Scheibe ins Haus, die den Titel "CD des Jahres" schon sehr sehr früh für sich beanspruchen möchte. Die Rede ist von der genialen aber hierzulande noch nahezu unbekannten fünfköpfigen Metal-Kombo "Five Finger Death Punch". Doch der Bekanntheitsgrad wird sich schon bald wandeln: Unsere Freunde in den USA rocken zwar bereits seit Sommer 2007 anständig, aber wir ziehen mit einem Reissue zum 23. Januar 2009 endlich nach und kommen somit in den offiziellen Genuss. Und was die Jungs aus Los Angeles mit ihrem Debüt "The Way Of The Fist" abliefern, lässt die Wartezeit auch wirklich verschmerzen.
Schmerzen. An sich ein gutes Stichwort, denn der Name scheint Programm zu sein. Man ist jedoch wie bei jeder neuen Scheibe aus dieser Ecke natürlich zunächst einmal bemüht, herauszuhören um welche Stilrichtung bzw. um welches Genre es sich konkret handelt. "Metalcore" könnte auch hier mal wieder sehr gut zutreffen, aber irgendwie dann doch nicht so ganz. Dazu sind die Aussagen in ihren Texten teilweise eine Spur zu "Hardcore", ebenso wie der sehr straighte "Gesang", der nicht ganz so häufig von wirklich cleanen Parts unterbrochen wird (die einzige Ballade des Albums mal streng ausgenommen). Dazu kommen dann noch diese genialen Riffs, die eigentlich direkt in die Heavy Metal-Sparte gehören müssten. Kurzum lässt sich "5FDP" in keine Schublade stecken, unterscheidet sich bei allen Gemeinsamkeiten aber zumindest angenehm vom sonstigen Metalcore; der zugegeben in den letzten Jahren zwar nicht unbedingt schlechter geworden ist, mit einigen wenigen Ausnahmen, die sich Ausflüge in Richtung "Old School" oder "Trash" trauen, aber langweiligerweise auch nicht weiterentwickelt hat.
Aber zurück zum Fünffinger-Todesschlag. Die Scheibe wartet durch die Bank mit einer solchen Energie auf, dass es einen einfach nur mitreißen kann. 10 extrem harte Songs mit schnellen Gitarren, satter Double-Base und grimmiger Einstellung; musikalisch aber auf höchstem Niveau. Besonders gefallen mir persönlich das extrem saubere Schlagzeug und die mit viel Liebe und Inbrunst geshouteten Textzeilen. Klingt alles ein wenig grunzend und nach ehrlicher Wut. Da macht jeder Schrei so richtig Spaß! ;-) Spätestens jetzt sollte auch jedem Leser hier klar sein, dass "The Way Of The Fist" kein Zuckerschlecken oder gar Weichei-Manowar-Verschnitt ist. Bei Liedern, die sich schwer im 3-Minuten-Bereich aufhalten und einer Gesamtspieldauer von gerade mal 38 Zählern ist da eher Volldampf und geballte Power angesagt. Erfreulich kurzweilig also. Ich höre sowas ja wahnsinnig gerne beim Sport; da ist das genau das Richtige.
Fazit: Für alle, die jetzt neugierig geworden sind, eine kleine Auswahl meiner bisherigen Favoriten: "The Way Of The Fist" (Namensgeber des Erstlings), "The Bleeding" (die bereits erwähnte Ballade) und der Opener des Albums "Ashes". Insgesamt ein sehr guter Querschnitt des Leistungsspektrums, was in meinen Augen nur für dieses ausgezeichnete Werk sprechen kann. Eine gewisse Vielfalt lässt es also neben der ganzen "Attitude" zudem nicht vermissen. Deshalb mein Tipp für alle Freunde der harten Gangart: Reinhören, abrocken, wohl fühlen! :-)
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Mehr Infos: http://www.fivefingerdeathpunch.com/
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Schmerzen. An sich ein gutes Stichwort, denn der Name scheint Programm zu sein. Man ist jedoch wie bei jeder neuen Scheibe aus dieser Ecke natürlich zunächst einmal bemüht, herauszuhören um welche Stilrichtung bzw. um welches Genre es sich konkret handelt. "Metalcore" könnte auch hier mal wieder sehr gut zutreffen, aber irgendwie dann doch nicht so ganz. Dazu sind die Aussagen in ihren Texten teilweise eine Spur zu "Hardcore", ebenso wie der sehr straighte "Gesang", der nicht ganz so häufig von wirklich cleanen Parts unterbrochen wird (die einzige Ballade des Albums mal streng ausgenommen). Dazu kommen dann noch diese genialen Riffs, die eigentlich direkt in die Heavy Metal-Sparte gehören müssten. Kurzum lässt sich "5FDP" in keine Schublade stecken, unterscheidet sich bei allen Gemeinsamkeiten aber zumindest angenehm vom sonstigen Metalcore; der zugegeben in den letzten Jahren zwar nicht unbedingt schlechter geworden ist, mit einigen wenigen Ausnahmen, die sich Ausflüge in Richtung "Old School" oder "Trash" trauen, aber langweiligerweise auch nicht weiterentwickelt hat.
Aber zurück zum Fünffinger-Todesschlag. Die Scheibe wartet durch die Bank mit einer solchen Energie auf, dass es einen einfach nur mitreißen kann. 10 extrem harte Songs mit schnellen Gitarren, satter Double-Base und grimmiger Einstellung; musikalisch aber auf höchstem Niveau. Besonders gefallen mir persönlich das extrem saubere Schlagzeug und die mit viel Liebe und Inbrunst geshouteten Textzeilen. Klingt alles ein wenig grunzend und nach ehrlicher Wut. Da macht jeder Schrei so richtig Spaß! ;-) Spätestens jetzt sollte auch jedem Leser hier klar sein, dass "The Way Of The Fist" kein Zuckerschlecken oder gar Weichei-Manowar-Verschnitt ist. Bei Liedern, die sich schwer im 3-Minuten-Bereich aufhalten und einer Gesamtspieldauer von gerade mal 38 Zählern ist da eher Volldampf und geballte Power angesagt. Erfreulich kurzweilig also. Ich höre sowas ja wahnsinnig gerne beim Sport; da ist das genau das Richtige.
Fazit: Für alle, die jetzt neugierig geworden sind, eine kleine Auswahl meiner bisherigen Favoriten: "The Way Of The Fist" (Namensgeber des Erstlings), "The Bleeding" (die bereits erwähnte Ballade) und der Opener des Albums "Ashes". Insgesamt ein sehr guter Querschnitt des Leistungsspektrums, was in meinen Augen nur für dieses ausgezeichnete Werk sprechen kann. Eine gewisse Vielfalt lässt es also neben der ganzen "Attitude" zudem nicht vermissen. Deshalb mein Tipp für alle Freunde der harten Gangart: Reinhören, abrocken, wohl fühlen! :-)
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Mehr Infos: http://www.fivefingerdeathpunch.com/
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Mr.Edding - 20. Jan, 20:52










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