Film

Donnerstag, 3. September 2009

Einige gute Nachrichten...

...haben ab und zu leider einen Haken. So gesehen gerade eben. Da hatte ich bereits vor mittlerweile über vier Jahren einen kleinen Beitrag über den damaligen Kinostart von "Batman Begins" geschrieben, an dessen Ende eine wichtige Frage aufgeworfen wurde: Wo bleibt eigentlich der Präsi? Ihr wisst schon. Lobo! Nicht der Sheriff... der letzte Czarnianer!


Der Antiheld meiner späten Jugend, der in seinen Comic-Abenteuern nicht selten die Grenze des guten Geschmacks "gefräggt" hat, soll nach jüngsten Meldungen vertrauenswürdiger Seiten doch noch zu spätem Ruhm gelangen und einen Kinoauftritt spendiert bekommen. Eine Quelle bleiben uns die Newsschreiber in diesem Fall allerdings schuldig. Dafür gibt's allzu erschreckende Beigaben. Etwa Warners Forderungen nach einem kassentauglichen PG-13 Rating. Na das kann was werden...

Donnerstag, 16. Juli 2009

Armer Wilhelm...

Lasst euch ein wenig von Wilhelm erzählen: Vermutet wird, dass Wilhelm leider schon vor einigen Jährchen verstorben ist; also der echte Wilhelm natürlich. In unzähligen Filmen hat Wilhelm aber schon vor seinem irdischen Ableben zahlreiche, schreckliche Tode sterben oder zumindest schwere Verletzungen erleiden müssen... und immer wieder hat er dabei den gleichen markerschütternden Schrei losgelassen. Echte Filmfans und begeisterte Cineasten sollten nun langsam aber sicher hellhörig werden.

Ich betrachte mich zwar durchaus als oben genanntes, hatte aber von Wilhelm trotzdem bis dato noch nie gehört. Wobei das schon wieder falsch ist... gehört hab ich ihn schon öfters, nur die Story dahinter war mir unbekannt. Bis... ja, bis mich mein werter Paps heute auf diesen tollen Artikel auf Spiegels Zeitgeschichten aufmerksam machte. Und plötzlich ergibt das alles einen Sinn. Das große Ganze, das latente Wissen um recycelte Soundeffekte, die einem als O-Ton-Fanatiker unterbewusst schon immer aufgefallen sind, aber man nie richtig wusste, ob man nicht einfach einen Hörfehler hat oder sich zuletzt nur etwas einbildet.

DER Schrei

Außer in Wes Cravens "Scream" ist der Schrei wohl in jedem anderen Film vorgekommen. Zumindest "gefühlt" trifft diese Behauptung für dutzende Warner-Filme zu und wer sich ein paar der Fan-Videos auf YouTube anschaut (ich empfehle das hier und das hier!), dem wird klar, dass man einem nicht länger geheimen Mythos auf der Spur ist. Dem Mythos über zwei Studentenfreunde, die sich dereinst im späteren Berufsleben als Soundtechniker einen riesigen Spaß daraus machten, den immer selben Schrei aus dem Jahr 1951 in aktuelle Kinostreifen einzubauen. Sie trieben das Spiel auf die Spitze, agierten dennoch stets im Verborgenen und schufen damit absichtlich oder unabsichtlich einen wahren Kult. Ein echter Running-Gag war geboren, der von etlichen Nachahmern übernommen wurde und selbst vor milliardenschweren Hollywood-Blockbusterproduktionen und dem einen oder anderen PC- und Konsolenspiel nicht zurückschreckt.

Meine drei Cent: Ich find's genial, ein wenig skurril vielleicht, mit Abstrichen aber auch als eindeutigen Beweis für die Faul- bzw. grenzenlose Einfallslosigkeit (oder Geldsparmaßnahme) mancher Soundprofis. In jedem Fall ist die Geschichte lesenswert. Und was meint ihr dazu? Hattet ihr vorher schon jemals von Wilhelm und seinem Todesschrei gehört? ;-)

Samstag, 28. März 2009

What the fuck have you done lately?

Freitag, 20. Februar 2009

Watchmen...

Der Film kommt ja bald ins Kino. Wird wohl irgendwie Pflichtprogramm werden, vor allem wenn Regisseur Zack Snyder in etlichen Interviews was von guter Erwachsenenunterhaltung mit hartem Sex und viel Gewalt erzählt! Oder andersrum? ;-) Just kidding... ein Film braucht natürlich mehr, um mich zu überzeugen. Eine Comicverfilmung bisweilen jedoch nicht recht viel mehr; siehe Sin City, damals, vor gefühlten Ewigkeiten! ;-)

Aber zurück zu den Watchmen. Ich habe mir überlegt, dass ich vorher eigentlich gerne den Graphic Novel lesen würde. Nur wer blickt da noch durch? Bei Amazon sind zig Bände gelistet. Einige sind schon ausverkauft / nicht mehr lieferbar und somit nicht mehr interessant. Neben günstigen Varianten im Taschenbuchformat, von denen wohl keiner so genau sagen kann, ob sie alle Bände, nur einen Teil oder ausgewählte Passagen enthalten, gibt's dann auch noch "Ultimate" und "Absolute" Editionen, die schon eher dem Begriff "komplett" gerecht werden könnten, dank dem Titel aber auch einen gewissen Preis suggerieren. Von dem wird man dann auch tatsächlich beinahe erschlagen, wenn man ihn sich genauer ansieht. Sorry, so viel Geld hab ich leider nicht zur Verfügung.

Fassungswirrwarr schlimmer als im DVD-Geschäft und undurchsichtige Preise: Was also tun, um günstig in den Genuss von "Watchmen" zu kommen?

Dienstag, 10. Februar 2009

Transporter 3...

Es ist ja nicht so, dass man uns nicht vorher gewarnt hätte. Der Film wäre eigentlich nicht "sooooo toll". Doch wir wollten es selbst wissen, denn der, dessen Name hier nicht genannt wird, aber uns warnend zur Seite stand; dieser Zeitgenosse verwechselt bisweilen ja auch Superman mit Batman! No Offense!

Also doch ins Kino: Translovers 3, pardon, Transporter 3 natürlich... wobei, eigentlich stimmt ja ersteres. Selten einen Actionfilm gesehen, der sich so massiv als Schnulze tarnt. Ja lieber Himmel, da trieft es ja direkt aus den Leinwandporen. Frank Martin (Jason Statham) prügelt sich zwar in gewohnt guter Form munter durch den Film, doch von den gut 100 Minuten macht das gerade mal einen winzigen Bruchteil. In etwa zehnmal so lang wie die soliden Actionszenen dauern, schmust und sabbert sich ein nicht enden wollenender Langeweile-Schwall aus dürftigen Dialogen durch eine viel zu lange Autofahrt. Sind die Gespräche wirklich so sinnlos!? Ja, das sind sie! Da fehlt eindeutig Witz, Originalität und ein Mindestmaß an Einfallsreichtum seitens der Script-Schreiber. Ein "Wie heißt du? - "Hmm... sag ich nicht!" *schmoll* *rumzick* haut mich einfach nicht vom Hocker.


"LEBE MIT MIR!"

Dass der Film dann letztendlich nicht mal die emotionale Kurve kriegt, ist schon schade, aber nicht wirklich verwunderlich. Das kauft man dem Streifen halt nicht ab. Sorry... wenn man schon mit brutalem Fleiß und Elan versucht, einen (gar nicht mal so hübschen) weiblichen Nebencharakter über die Hälfte der Spieldauer derart mies zu machen, dass man ihn einfach nur hassen kann, dann sollte man auch konsequent bleiben. So konsequent und den feinsäuberlich vorbereiteten Hass dafür verwenden, dem Zuschauer das baldige Ableben der Betreffenden im Voraus leichter zu machen. Quasi Schmerzlinderung durchs Hintertürchen. In diesem Fall ist man als Zuschauer aber komplett überfordert, denn das Rumgezicke war einfach nicht charmant genug, um nachvollziehen zu können, dass "ER" ausgerechnet "DIE" vergenusswurzeln muss. Hinzu kommt: 1) ist die Nummer schweinealt und 2) haben das viele Filme schon wesentlich besser gemacht, siehe beispielsweise "xXx". Da tanzt meine Libido wenigstens noch Tango, während mein Menschenverstand schon längt an der Bar sitzt...


"Frank, wo bist du?" - "In einem See!" - "Geht's nicht genauer?" - "Bei nem Damm!"
Unbeteiligter Polizist: "Achso, ja, der Damm! DEN KENN ICH!"


Was gab's sonst? Achja, Plot- und Logiklöcher so tief wie der Mariannengraben. Und der Realismus geht mit dem zwei Tonnen schweren W12 Audi gleich mit unter. Da hilft auch nicht die Luft aus den Reifen. Ich vertrag ja schon viel und geb bei Popcorn-Kino-Actionkrachern ohnehin freiwillig mein Hirn mit an der Kasse ab, aber ab einem gewissen Zeitpunkt war's dann doch zu viel. Da kam das bissel Hirn freiwillig wieder zurückgehopst. Neben den Liebeleien und surrealen Momenten ertrugen wir dann auch noch permanente Blutarmut und Munitionsknappheit. Die zwei, drei sehr derben Knochenbrüche reißen da auch nix mehr raus.

Und wenn's schon nicht anständig was auf die Augen gibt, dann gibt's wenigstens was Anständiges für die Augen. Oder irgendwie so!? In jedem Fall aber nur für die weiblichen, oder jene männlichen Kinogäste, die unbedingt drauf stehen. Jason Statham darf seinen guten Anzug nämlich nicht nur einmal ablegen, um satte Blicke auf dicke Titten, pardon, Brustmuskeln und sonstigen Stahl feilzubieten.


Fazit: Okay, zugegeben. Sooooo schlecht wie hier beschrieben war der Film nun auch nicht. Übertreibungen sind ja immer drin. Er war durchaus unterhaltsam, in jedem Fall kurzweilig und natürlich lustig; wenn auch unfreiwillig. Aber man muss ihn weder unbedingt gesehen haben noch irgendwann auf DVD kaufen. Das wäre dann doch zu viel des Guten! ;-)

Sonntag, 31. August 2008

Why So Serious?

"The night is darkest just before the dawn. And I promise you, the dawn is coming."


Straßenschluchten, Hochhäuser, Gotham City. Dunkel kontrastiert, düster, bedrohlich. Inmitten der Straßen und Gassen Gothams Nationalbank, ein paar maskierte Typen, Clowns, die meisten davon nicht gerade mit Intelligenz gesegnet, lassen sich verarschen, hinters Licht führen und nach getaner Arbeit töten. Am Ende steht nach einem durchdachten, erfolgreichen und mehr als rentablen Coup nur noch ein Mann aufrecht – und der braucht nun wirklich keine Maske, um auszusehen wie ein Clown!

Herzlich Willkommen zu "The Dark Knight" und damit zur Einführung des genialen Bösewichts, die so wirksam wie actionreich daherkommt und bereits in den ersten Minuten erahnen lässt, wo die Reise noch hingehen wird. Wie sehr mich diese Reise aber beeindrucken würde, war zum Start des 152 Minuten langen Epos noch lange nicht klar. Das Eichmaß lag hoch, hat "Batman Begins" im Jahre 2005 die Latte doch schon deutlich nach oben katapultiert und so manchem Weichei- und Hochglanzheldenfilmchen das Grundwasser abgegraben. "Batman Begins", die erste Batman-Verfilmung, die so düster und melancholisch war, dass jedem Fan die Freudentränen kamen. Kann "The Dark Knight" an diesen Erfolg überhaupt anschließen? Kann es einen noch "besseren" Batman geben, einen noch actionreicheren Streifen, der jedoch nicht die Atmosphäre und den Bezug zum Comic und Großmeister Bob Kane vermissen lässt?

...The Dark Knight - Batman...


Ich muss dazu sagen, dass ich letzten Freitag einigermaßen blauäugig ins Kino ging. Warum!? Weil ich unvoreingenommen meine eigenen Eindrücke sammeln wollte. Aus diesem Grund hatte ich bis auf die Trailer auch jeden noch so kleinen Happen von "The Dark Knight" verweigert. Was interessieren mich die Kritiken anderer Leute; Meinungen von zweitklassigen Kritikern mit drittklassigem Filmverstand, die ich schon in der Vergangenheit nicht teilte und die mir im schlimmsten Fall die Lust am Film genommen haben!? Also lieber nicht auf den Medienrummel achten, auch wenn es schwer ist, die Lobeshymnen auf leider verstorbene oder die Skandälchen um noch lebendige Schauspieler zu ignorieren. Ich wusste nur, dass David S. Goyer wieder mit am Drehbuch saß und ich wusste, dass Christopher Nolan erneut für die Regie zuständig ist – was braucht man mehr? Soviel sei jetzt schon gesagt: Enttäuscht wurde ich nicht und somit ist dieses Review eigentlich auch kein Review. Ich werde den Film und die Story nicht feinsäuberlich sezieren und mögliche Parallelen zu welchen Batman Comic-Reihen auch immer suchen oder interpretieren. Warum auch!? Der Film hat nur bedingt mit den Comics zu tun, bedient sich die neue Reihe doch aus mehreren Lagern sowie Comicuniversen und will als Heldensaga auf realistischere Weise den Stoff der genialen Geschichte um die ewige Rache eines Mannes aufarbeiten - zumindest soweit möglich.

Natürlich schadet es nicht die Comics ein wenig zu kennen, um die grobe Story zu überblicken. Ein paar Hintergründe sind ebenfalls von Vorteil, vor allem wenn es um die zahlreichen Charaktere und deren Geschichte geht. Für den cineastischen Fan reicht es aber im Zweifelsfall auch einfach den "ersten" Teil gesehen zu haben - und selbst wenn das nicht der Fall ist, macht der Film immer noch Spaß, weil er einfach funktioniert.

"Wie wäre es denn mit einem Zaubertrick? Ich lasse jetzt diesen Bleistift verschwinden..."


Wo wir gerade bei funktionierenden Dingen sind, gehen wir doch gleich mal ans Eingemachte und somit an die Figuren, die die geniale Story vorantreiben: Noch nie wurde die Figur des Jokers filmisch so eindrucksvoll und nahe der Perfektion auf die große Leinwand gezaubert. Ein zutiefst verachtenswerter Soziophat, geisteskrank und doch so durchdacht und berechnend in seinem Handeln. Ein schizophrener Charakter, der beständig zwischen Genie und Wahnsinn wechselt und allein durch sein Auftreten das Publikum im und außerhalb des Films verstört. Der Joker, der große Unbekannte ohne jegliche menschliche Regung oder Identität, dessen perfide Spielchen gleichermaßen faszinieren wie schockieren, schafft er es doch nicht nur die bösen Jungs, sondern auch die Helden von "The Dark Knight" geschickt gegeneinander auszuspielen. Selbst Tim Burtons Joker anno 1989 war dagegen schlichtweg Kindergarten. Der Joker von 2008 weckt das Böse im Menschen und genießt es mit einem süffisanten Lächeln. Nicht selten war im Kinosaal ob der psychischen Grausamkeit die Beklommenheit der Zuschauer nahezu greifbar, was einzig und allein dem fulminanten Schauspiel von Heath Ledger anzurechnen ist – ja, ich stimme in das Lob ein. Heath Ledger hat diese Rolle einfach verinnerlicht, er hat sie gelebt, wie es scheint mit jeder Faser seines Körpers. Eine großartige Leistung, die man in jeder Filmminute mit Applaus belohnen will.

...The Dark Knight - Joker...


Doch abseits der gigantischen und bedrohlichen Darstellung eines der wichtigsten Widersacher und Bösewichte im Batman-Universum, wissen auch die altbekannten Akteure zu überzeugen. Christian Bale ist in der Rolle des gefallenen und verstoßenen Heroen über jeden Zweifel erhaben. So haben sich Batmanfans die Tragik und inneren Konflikte dieser komplexesten aller Heldenfiguren immer gewünscht. Da kommt es auch sehr gelegen, dass Batman / Bruce Wayne in seinem treuen Butler Alfred Pennyworth (Sir Michael Caine), Technikguru Lucius Fox (Morgan Freeman) und der ebenso bezaubernden wie toughen Rachel Dawes (Maggie Gyllenhaal) wichtige Verbündete im Kampf gegen das Verbrechen an seiner Seite hat. Letztendlich verkörpern sie die letzte Instanz der Menschlichkeit eines Mannes, der sich geschworen hat, die nackte Angst in die Herzen der Schurken zu treiben.

Commissioner Gordon (Gary Oldman) mimt dabei den unbeirrten und unbelehrbar optimistisch guten Cop, der letztendlich mehr aufs Spiel setzt, als ihm lieb ist, um dem chaotischen Treiben in Gotham City einmal mehr Einhalt zu gebieten. Und Harvey "Two-Face" Dent (Aaron Eckhart) tut sein Übriges, indem er vom einst idealistischen und vom unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn getriebenen Staatsanwalt durch Verlust und Wahnsinn in des Jokers gefährliche Tiefen stürzt, was ihm buchstäblich zum Verhängnis werden wird.


Und sonst?

Was der Film sonst noch zu bieten hat? Einige Stichworte sollten reichen: Batmobil, Bat-Pod, Benzin und Sprengstoff ("...kostet nicht so viel.")! ;-) Dazu kommt eine satte Überlänge, die aber zu keiner Sekunde auffällt, da man sich eh von Showdown zu Showdown hangelt. Mitreißende Szenen, beängstigend unheimliche Momente, geile Action und die oft so bittersüße Melancholie eines düsteren Rächers, der sich am Ende opfert und all die Schuld auf sich nimmt, da nur er sie stemmen kann - nur um Gotham und den Glauben der Bevölkerung zu bewahren und zu schützen. Und bevor ich nun sentimental werde und nur noch weiter sinnlos schwärme, kommen wir lieber zum...

Fazit: War "Batman Begins" schon eine Offenbarung für all diejenigen, die Joel Schumachers knallbunte und viel zu harmlose Variante des geflügelten Rächers einfach nur zum Fürchten fanden, ist "The Dark Knight" das Meisterwerk, das selbst den Kampf mit Ra's Al Ghul in den Schatten stellt. Eine Achterbahnfahrt, eine erstklassige Comicverfilmung einer großartigen Geschichte über Rache, Wahnsinn, Gewalt und Liebe. Ein Held, der kein Held ist, da er eigentlich mehr ist, als ein Held je verkraften würde. Und dazu noch die richtige Portion Unterhaltung. Kein leichtverdaulicher Unterhaltungsmist, sondern beeindruckende Bilder und atmosphärische Glanzleistungen, die man nach dem ersten Genießen erstmal aufarbeiten muss. Man kann beim ersten Mal Schauen einfach nicht alles begreifen, was da gerade abgelaufen ist.

In diesem Sinne warte ich nun geduldig auf den nächsten Teil und auf die DVD, denn diesen Film habe ich hoffentlich nicht zum letzten Mal gesehen! ;-) Und euch empfehle ich ins Kino zu gehen – es lohnt sich!

"You either die a hero or you live long enough to see yourself become the villain."

Samstag, 30. August 2008

The Dark Knight...

...Gerade aus dem Kino gekommen! Das Review, sofern ich dazu komme, wird LANG! Aber der Film war überwältigend, soviel kann ich schon mal verraten!...

Donnerstag, 10. Juli 2008

Hulk wäre wütend...

Der lang ersehnte Kinostart (übrigens heute) der zweiten modernen Hulk-Verfilmung wird von einem "unglaublichen" Fassungswirrwarr überschattet. Auch der grüne Allesvernichter wird, wie mittlerweile fast üblich, in den meisten Kinos nur geschnitten laufen. Wie schon zuvor Iron Man (und viele andere), bekommt Hulk für den Großteil der Multiplexe nur eine magere FSK 12-Fassung spendiert.

Laut Schnittberichte.de ist vor allem der pompös inszenierte Endkampf mit Widersacher "Abomination" schuld (u.a. hier nachzulesen). Fans müssen sich wirklich anstrengen, eines der seltenen deutschen Kinos zu finden, die die ungeschnittene und weit weniger kassenstarke 16er-Fassung zeigen. Eine genaue Liste der kooperierenden Lichtspielhäuser findet sich hier - flächendeckend ist irgendwie anders.

Tztztz... Ich freu mich schon auf den DVD-Start. Da gibt's dann bald von jedem Film fünf Versionen. Bei Hulk wären das dann eine 12er, ein 12er Steelbook, eine 16er, ein 16er Steelbook und eine ultra limitierte und schweineteure Unrated-Fassung, nicht zu vergessen sämtliche Blu-Ray Variationen. ;-) Wo soll das nur alles hinführen?

Montag, 7. Juli 2008

Hancock - Review...

Wie verlangt, schick ich direkt ein kurzes Review zum heutigen Kinobesuch nach - auch aus dem Grund, weil sich's frisch aus dem Multiplex doch immer noch am besten schreibt. ;-) Gut, ich futtere nebenbei noch kurz ein kleines Käsebrot und zum Nachtisch gibt's Kuchen, weil die treuen Weggefährten des heutigen Abends wirklich so gar keine Lust auf einen Abstecher zum Burger-Schuppen hatten; was mich schon sehr arg verwundert, denn damit hat zumindest einer der Beteiligten eigentlich nie ein Problem! Aber wie dem auch sei, muss ich halt verarbeiten was noch im heimischen Kühlschrank ist und nebenbei schreiben! ;-)


"Gut gemacht"...

Hancock also... Ja, das war Hancock. Ich muss schon sagen ein sehr sehr geiler Streifen. Kein ÜBERstreifen oder gar eine Offenbarung für das heroische Kino, aber auch weit weg von "Naja, DEN hätte ich mir jetzt nicht unbedingt im Kino anschauen müssen!". Aber fangen wir von vorne an: Am Anfang lichtet sich die Story nur langsam wie ein dichter Schleier, mag es an Hancocks Kater oder dem mehr als latenten Alkoholismus liegen, wer weiß!? ;-) Entgegen aller Erwartungen gibt es keine ellenlangen Vorreden oder abstruse Erklärungen, warum Will Smith neuerdings Menschen rettet - oder es zumindest versucht. Es ist einfach so: Hancock ist nun mal da; dieser schmuddelige Typ, ein echter Penner, der jedes noch so miese Klischee bedient, aber halt leider Gottes mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist. Und so verbringt das smarte "Arschloch" (schaut euch den Film an, dann werdet ihr es verstehen) die erste Hälfte des Films mit urkomischen Momenten, kostspieligen Rettungseinsätzen und überaus witzigen Belehrungsversuchen direkt am Bürger, wobei man - keine Angst meine Lieben - die besten Szenen nicht schon aus dem Trailer kennt. Da gibt's noch mehr zu sehen.


Godlike...

So geht die Action munter weiter und man ist mit Situationskomik und Selbstironie gerade soweit bedient, dass man während dem Lachen noch locker durchatmen kann, bis dann der große Bruch kommt. Ein Bruch, eingeleitet von einer (für einen Actionfilm) sehr tiefgehenden Charakterstudie, mit der früher oder später jeder Superheld zu kämpfen hat - die Einsamkeit. Dazu kommt, dass sich Hancock durch seine "Ich hab echt null Bock und leckt mich doch gleich am Arsch"-Einstellung nicht gerade sehr viele Freunde macht. Einzig und allein sein neuer PR-Berater Ray Embrey (den er vor dem Tod bewahrt hat) nebst Söhnchen Aaron und Frau Mary glauben an den gefallenen Helden. So durchlebt unser Protagonist einen erstaunlichen Wandel und erlebt zum Ende des Films eine Überraschung, die sich gewaschen hat. Vermutet man während der ersten Hälfte des Films hier und da schon irgendwas, kann sich aber keinen Reim darauf machen, verspricht die plötzliche Wendung nicht nur Aufklärung, sondern auch ein packendes und überaus emotionales Finale, dass den Zuschauer jedoch nicht vor den Kopf stößt. Der Plot passt, das Ende auch - wobei ich hier schon mal vorsichtig unke, dass es davon sicher mehrere Versionen gab; so ganz zufällig für den Fall einer Fortsetzung oder einer Unrated-Auswertung für DVD und Blu-Ray.

Fazit: Hancock war klasse - mehr wird auch gar nicht mehr verraten. In meinen Augen ein solider Will Smith, der mich durch seine schauspielerische Leistung wie immer überzeugt hat. Der "Lonesome Ranger" stand ihm schon bei "I Am Legend" hervorragend und wird hier teilweise mit viel Gefühl aber ebenso viel Überzeugung auf die Leinwand gezaubert. Auch der Rest der Schaustellerriege mag überzeugen. Und auch, wenn dem ein oder anderen actionhungrigen Gorehound oder Multikill-Animal die Geschichte zum Ende hin ein wenig zu ernst und emotional aufstoßen könnte, bin ich von Hancock positiv überrascht. In jedem Fall einer der "besseren" Superheldenfilme und garantiert unterhaltsam. Wer nicht nur pure Action, sondern auch ein wenig Tränendrüse und Tiefgang vertragen kann, ist genau richtig. Allen anderen würde ich jedoch empfehlen, auf die DVD zu warten und dann erst reinzuschauen. :-)

Hancock...

Nachdem mich Anfang des Jahres dieser Trailer schon sehr amüsiert hat, geht es nach monatelanger Kinoabstinenz heute Abend endlich mal wieder in ein Multiplex. Gespannt bin ich ja schon, nachdem Superheldenverfilmungen in den letzten Jahren ja beinahe schon Überhand genommen haben! ;-) Was die ersten Kritiken so schreiben, scheint der neue Will Smith-Film ein guter Unterhaltungsstreifen zu sein, der leider mit vereinzelten Schwächen zum Ende hin kämpfen muss.

...Will Smith ist "Hancock"...


Auf Kritiken gebe ich aber schon lange nichts mehr... viel zu oft haben vermeintlich unabhängige und weise Kinokritiker Filme zerrissen, die ich persönlich als unterhaltsam oder noch besser empfunden habe - also lieber selbst ein Urteil bilden. So gesehen werde ich mich mal ganz wertfrei und von Vorurteilen unbelastet auf einen vergnüglichen Kinoabend einlassen! Als Aufwärmprogramm für den zweifelsohne großartigsten und am heißesten erwarteten Superheldenfilm des Jahres taugt Hancock allemal! ;-)

~ eddys welt

Worte sind Waffen... und Bilder sagen mehr als tausend Worte!

~ Ich twitter dir einen...

Twitter Updates

    Folgen... ;-)

    ~ Flickr

    ~ Search

     

    ~ User

    Du bist nicht angemeldet.

    ~ Aktuell

    Inspirierend!
    Wundertolle Bildchen! So eine simple Sache, die ständig...
    Laura (Gast) - 6. Nov, 15:56
    Short-Run am 5.11.09...
    Der letzte Beitrag in der Rubrik "Abgekürzt" ist...
    Mr.Edding - 5. Nov, 23:59
    Wir ham die Schnauze...
    Ein durchweg gelungener Feiertagsausflug war das...
    Mr.Edding - 2. Nov, 02:26
    Danke Silvia! :-) Schön,...
    Danke Silvia! :-) Schön, dass dir die Fotos gefallen....
    Mr.Edding - 2. Nov, 01:51
    Wahnsinnig schön,
    ... die Bilder. Mir fehlt bislang allerdings jegliche...
    Silvia (Gast) - 26. Okt, 10:27
    Unpurified Rain...
    Inspiriert vom verregneten, kalten Wetter der vergangenen...
    Mr.Edding - 14. Okt, 01:37

    ~ Archiv

    November 2009
    Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So
     
     
     
     
     
     
     1 
     3 
     4 
     6 
     7 
     8 
     9 
    10
    11
    12
    13
    14
    15
    16
    17
    18
    19
    20
    21
    22
    23
    24
    25
    26
    27
    28
    29
    30
     
     
     
     
     
     
     
     

    ~ Zocken

    ~ Status

    Online seit 1674 Tagen
    Zuletzt aktualisiert: 6. Nov, 15:56

    Abgekürzt
    Film
    Games
    Impressum
    Musik
    Photography
    Skurriles
    Tagebuch
    Weblogs
    Profil
    Abmelden
    Weblog abonnieren