Film

Samstag, 21. Juni 2008

Alte Helden...

Wir schreiben das Jahr 1957. Eine staubige Lagerhalle mitten im Nirgendwo, die irgendwie seltsam vertraut scheint. Bevölkert wird sie heute von allerlei Gesindel. Irgendwas stimmt hier nicht: Wie sonst erklärt sich dieser ungeahnt starke Magnetismus, der in der Luft zu liegen scheint? Diese nicht gerade freundlich gesinnten Leute in ihren strammen Uniformen sind auf der Suche... nach ÄRGER! Fehlen nur noch ein paar wichtige Utensilien: Ein Mann, ein Hut und eine Peitsche. Dr. Henry Walton Jones, Jr. ist zurück...


...und es fühlt sich großartig an!

Das Problem am "Erlebnis Mainstream-Actionkino" der letzten Jahre - wenn nicht des ganzen letzten Jahrzehnts - ist meines Erachtens beinahe immer dasselbe. Es gibt einfach keine richtigen Helden mehr. Zumindest nicht mehr die "alten Helden"; die Männer von Format. Wie sie nicht alle hießen und jeden trashigen Filmabend garantiert bereichert haben: McClane, Dutch, Hallenback, Ryback, Spartan, Foley, Riggs, Murtaugh und viele viele andere. Den meisten neuen Charakteren fehlt es zumeist an "Ideenreichtum", charmantem Witz, Ehre und Sympathie. Für jemanden, der mit Actionfilmen aus den 80er und 90er Jahren groß geworden ist, waren die vergangenen Kinojahre wahrlich nicht unbedingt eine Offenbarung. Dem modernen Actionkino fehlt es subjektiv betrachtet an so vielem... da mangelt es meist schon an der Substanz, glaubwürdigen Bösewichten, Kompromisslosigkeit und einer guten Geschichte. Zugegeben: Einen wasserdichten Plot haben auch die meisten Titel aus den genannten Zeiten nicht, aber irgendwie verzaubern sie den geneigten Zuschauer mit anderen Werten, u.a. eben den kernigen Hauptdarstellern, die man nicht einfach x-beliebig auswechseln konnte, da sie einfach Originale waren. Sie verliehen den Figuren erst Persönlichkeit und Struktur. Nur so kann Actionkino mitreißen und spannend sein.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Es gab meiner Meinung nach in den letzten Jahren durchaus sehr viele gelungene Action- und Abenteuerfilme, lupenreine und unterhaltsame Superheldenschmonzetten aus den Marvel- und DC-Universen und nicht zu vergessen die ein oder andere Perle aus den späten 90ern und Anfang der 2000er. Aber wenn sie denn gelungen waren, hatten sie stets ein paar Fitzel alter Schule oder den Charme des Vergangenen zu bieten.


Alte Helden... Revival?

Womit wir schon wieder bei einer (Un-)art der letzten Jahre angekommen wären, die beinahe pestartig um sich greift. Das gemeine Revival. Man hat fast schon den Eindruck, als ob Hollywood hier und da ein Licht aufgegangen wäre. Getreu dem Motto "Wenn wir schon nix Neues auf die Reihe kriegen, verpacken wir halt was Altes!" wird auf anerkannte Werte und verlässliche Titel zurückgegriffen. Das hat in manchen Fällen wirklich sehr gut funktioniert, in anderen Fällen eher weniger. Wenn wir uns nun den neuesten Wurf aus der Kategorie "Wellcome Back" anschauen, sehen wir auf den ersten Blick sogleich ein paar Parallelen, die sich schon bei früheren Aufgüssen bewährt haben.

...Ein Held kehrt zurück...



Ähnlich wie beispielsweise in "Die Hard 4.0" haben wir in "Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull" einen Teufelskerl, der nicht nur rein optisch ganz schön in die Jahre gekommen ist. Was liegt da also näher, als dem sympathischen älteren Mann einen jungen dynamischen Sidekick zu spendieren? Ganz der aufgespielten zeitlichen Epoche entsprechend, ist das im neuen Indy-Film ein kleiner Rabauke, der sehr gerne James Dean wäre - inklusive aufbrausendem Gemüt, rebellischer Attitüde und nicht zu verleugnenden Skills, was nicht nur das Handling seines Motorrads betrifft. Irgendwie ganz der Papa, bestimmt! ;-) Doch ein junger Deuteragonist ist nicht das einzige Mittel, um einem Revival zum Erfolg zu verhelfen. Die Tradition der einstigen Trilogie verlangt nach einer Story, die pro Fortsetzung immer ausgeflippter wird.


Funktioniert...

Um den wenigen, die den Film vielleicht noch nicht gesehen haben, die Spannung nicht gänzlich zu nehmen, wird jetzt nicht mehr weiter munter offenbart, sondern nur noch ein wenig gelobhudelt. Hingegen der aufkeimenden Melancholie des zweiten Absatzes ist "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (vielleicht abgesehen vom viel zu langen Titel) ein absolut gelungenes Spektakel und wohlgemerkt wohlig warmes Wiedersehen mit einem der letzten großen Helden. Nicht selten hatte ich Tränen vor Freude in den Augen, ob der herrlich unterhaltsamen Dialoge sowie Parallelen und Anspielungen auf die älteren Filme. So muss das sein. (Kurze Anmerkung: Mir wurde der Genuss des Filmes im O-Ton zuteil. Was die deutsche Synchronisation evtl. kaputt gemacht hat, weiß ich deshalb noch nicht!).

Spielberg und Lucas haben in meinen Augen wirklich ganze Arbeit geleistet, auch wenn man als Fan der Serie über einige offensichtliche Schwächen großzügig hinwegsehen muss. Cate Blanchett überzeugt mich beispielsweise als kommunistische Superbitch und Indys Gegenspielerin leider so überhaupt NICHT… Sorry, das ging voll in die Hose. Aber vielleicht kauf nur ich ihr diesen zwanghaft farblosen Oberfeldwebel nicht ab. Auch die Story nimmt zum Ende hin ein paar unglückliche Auszeiten, die mir einfach zu sehr in die Science-Fiction-Richtung abschmieren. Vielleicht wäre an dieser Stelle weniger mehr gewesen. Eindeutig weniger hätten auch die CGI-Effekte sein dürfen. Nicht, dass diese besonders übertrieben gestaltet wären, aber wenn man im Vorfeld einen Film schon groß mit richtiger "Old School Action" ankündigt, dann braucht es doch diese pompösen Wichsereien nicht. Klar ist die oft zitierte und mächtig irrwitzige Dschungelverfolgungsjagd inklusive Tarzan-Einlage und mehr als sensationellem Abgang ein echter Hingucker - die weitaus weniger "trickveredelte" Verfolgungsjagd auf dem Motorrad ziemlich zu Anfang des Streifens fand ich persönlich allerdings roher und somit charmanter.

Fazit: Trotz einiger weniger bitterer Beigeschmäcker war "Indy 4" für mich ein filmischer Genuss. Die Erwartungen dürften bei einem derartigen Film ja klar sein. Wer sich das vor Augen hält wird zwei Stunden lang wirklich hervorragend unterhalten. Die dritte Fortsetzung ist aber wie jedes andere Revival der letzten Jahre kein Vergleich zu den Originalen. Zum Schluss hin verliert der Plot zudem ein wenig an Dynamik und Glaubwürdigkeit; alles ganz schön freaky. Dennoch bin ich sehr zufrieden und habe keine Bedenken dieses Machwerk in die Reihe der "besseren" Wiederbelebungen einzuordnen. Angesichts der nostalgischen Achterbahnfahrt mit gewünschtem Happy End ist der neue "Indiana Jones" mit Sicherheit ein Kandidat für meine DVD-Sammlung - sofern irgendwann eine schöne und bezahlbare Box mit den drei Vorgängern veröffentlicht wird! ;-)

Freitag, 11. Januar 2008

Der verkappte Superheld...

Na darauf hab ich ja gewartet. Endlich mal wieder eine Superhelden-Persiflage, und so wie es aussieht, nicht mal die schlechteste! Hoffentlich trügt der Schein nicht und die besten Filmszenen waren nicht mal wieder schon im Trailer! ;-) Man darf gespannt sein!


Will Smith is Hancock!

Dienstag, 31. Juli 2007

Harry Potter & der Orden des Phönix...

Komm grad aus dem Kino und bin mal wieder zufrieden. Ihr kennt sie vielleicht. Diese göttliche Zufriedenheit, wenn man nach langem Warten genau das bekommt, auf das man sich gefreut hat. Der fünfte Potterfilm im Kino... wieder ein Erlebnis. Die ausführliche Kritik dazu gibt's evtl. morgen.

Zunächst werde ich mich mit Grog und Schokokeksen bewaffnet wieder an den Anfang der imposanten Geschichte rund um Hogwarts, Zauberer und mystische Wesen begeben. Ihr habt richtig gehört. Bis zum Erscheinen des letzten Bandes hab ich mir vorgenommen, alle bislang erschienen Werke noch einmal durchzuschmökern. Schließlich muss das Ende der Saga gefeiert werden - und das geht nur, wenn man den vollen Durchblick hat.


Den Zauberstab schwingend
Eddy

Mittwoch, 18. Juli 2007

Live Free Or Die Hard…

Mal abgesehen davon, dass mich der deutsche Titel "Stirb Langsam 4.0" mal mächtig ankotzt, soll das hier eigentlich keine unnötige Debatte über ausgelutschte .0 - Geschichten jeglicher Art werden. Viel mehr ist dies ein langes aber mal wieder nötiges Review zu einem meiner persönlichen Filmhighlights dieses Jahres... das schon mal vorweg.

Live Free Or Die Hard - ein passender Titel, denn wir alle sind bekanntermaßen ja Sklaven unserer eigenen Technik. Wie sehr wir uns auch täglich einreden mögen auf Computer, Handy, Internet, Fernsehen und den ganzen anderen Quatsch verzichten zu können - in einer Zeit, in der sogar mein Toilettenpapier computergesteuert seinen Weg in die Kanalisation zu finden scheint, ist es auch nicht gerade abwegig, dass findige Hacker unseren Alltag durch ein paar Tastaturbefehle und Klicks ins Chaos stürzen.

Der neue Stirb Langsam - Film setzt seinen Finger also erneut intelligent in eine Wunde, die realistischer nicht brennen könnte. Erzählt wird dabei aber eine alte Geschichte. Eine Geschichte über Helden und Anti-Helden, über Verbrecher, denen es nur ums Geld geht, um Ehre, Hingabe und Liebe und über den ständigen Kampf Gut gegen Böse - wobei diese Grenze, so will es uns der Film zeitweilig einreden, fließend zu sein scheint. Viel zu edel klingen anfangs doch die Motive des durchgeknallten Computergenies Thomas Gabriel (zuweilen seltsam farblos von Timothy Olyphant verkörpert), der ja vom FBI aufgrund seiner unermesslichen Aufopferung, was die PC-Sicherheit seines ehemaligen Arbeitgebers betrifft, herbe enttäuscht wurde. Grund genug, den Jungs aus einem, sagen wir "externen" Blickwinkel, das Fürchten zu lehren.

Ganz so ausgefuchst ist der Kerl dann aber nicht, lässt er doch kleine Hacker und Freaks die wohl zu aufwändige Drecksarbeit erledigen, während er sich mit seiner Geliebten Mai Lihn (Kein Klischee – Scheiß an dieser Stelle, die Alte heißt im Film echt so!) ne lustige Zeit macht und genüsslich zusieht, wie die ersten Streiche seines genialen "Fire Sales" (wohl der größte Hackerangriff überhaupt... sozusagen die Apokalypse der Schaltkreise) aufgehen.


Zeit wird’s...

Doch wen haben wir denn bislang vergessen? Na klar... richtig spannend wird's doch erst, wenn unser allseits geliebter John McClane auf der Bühne erscheint. Ärgert sich der anfangs noch mit seiner pubertierenden aber nicht minder hinreißend süßen Tochter herum (Newcomerin Mary Elizabeth Winstead, derzeit auch in "Grindhouse: Death Proof" zu sehen), hat er bald den jungen Hacker Matt Farrell an der Schweinebacke, der eigentlich auf der Abschussliste der fiesen Terroristen steht. John McClane lässt aber natürlich keinen zurück, keinen Job ungetan und keinen noch so bösen Mistkerl am Leben und so kommt es, wie es nun mal kommen muss - und was man für um die 9,- Euro im Kino auch sehen will, wenn schon "Stirb Langsam" drauf steht. McClaine schwitzt und blutet und schießt und blutet und schwitzt und flucht und schießt und tötet und flucht und schießt und tötet und blutet und so weiter. Natürlich nicht ohne herrlich sarkastische und teils doch sehr gewohnte aber dennoch lustige Sprüche, ohne die es einfach nicht gehen würde.

...Live Free Or Die Hard...


Was auffällt, sind die zusehends akrobatischen Fähigkeiten, die McClane seit "Jetzt erst recht!" erlernt hat. Er fällt von sehr hohen Dächern, hechtet durch Fenster, lernt Autos das Fliegen, springt auf F-35 Kampfjets herum (War die Szene nicht doch arg "True Lies"-mässig?) und wirkt auch sonst, als wäre er seit Teil 1 kein Stück gealtert. Ja Mann... 1988. Das ist immerhin ne ganze Ecke her. Da ist es mindestens drin, dass die Haare kürzer und der Bart grauer geworden sind.


Schleichwerbung?

Doch zurück zur Story. McClane, Alleskönner, Scharfschütze, Lastwagenfahrer, Elektriker, Fahrstuhlwartungsservice und neuerdings auch Helikopterpilot, schießt sich also 128 Minuten lang durch ein Endzeitszenario, das morgen eigentlich schon passieren könnte. Nebenbei gibt's:
  • Ein bisschen deutliche Kritik an der US-Regierung.
  • Geschicktes Product Placement (Wem ist noch der schicke 19'' Alienware-Laptop aufgefallen, den dieses eine bebrillte Obergenie kurz durchs Bild schwenkt?)
  • Schauspieler und Regisseur Kevin Smith (möglicherweise einigen hier als "Silent Bob" und somit Kultfigur und Begründer der Jersey-Filme) in einer grandios mürrischen Nebenrolle.
  • Creedence Clearwater Revival
  • Sowie übelst auffällige Schnitte in der Kinofassung, die mich auf die mittlerweile standardisierte Unrated-Fassung auf DVD schließen lassen.

Wo waren wir? Achja... McClane schießt ja immer noch. Mittlerweile sind die "Asia-Schlampe" und ein paar ihrer Buddys mit dem komischen Akzent tot. Was war das denn bitte? Russisch, Chinesisch oder schon wieder schlechtes englisch-amerikansiches Deutsch? Whatever! Der Oberschurke hat ja mittlerweile Johns hübsche Tochter, die sich mit ebenso aufmüpfig kaltschnäuziger Machoeinstellung und McClainscher Coolness eine Backpfeife nach der anderen einfängt. Und während es im Trailer noch viel sagend hieß: "Was hast du vor? – Ich bring den Typen um und rette meine Tochter. Oder ich rette meine Tochter und bring den Typen um… ICH LEG SIE ALLE UM!" bleibt es im Kino leider nur bei: "Ich mach den Typen fertig und hol meine Tochter da raus", was aber nichts am wohl längsten Showdown seit langem ändert. Der einzige Wehrmutstropfen meines Erachtens, denn dieser hat eindeutig zu viele moderne Effekte, die doch im krassen Gegensatz zum Rest des Films stehen. Befriedigend ist allerdings der atmosphärisch wasserdichte und klassische Patt zum Schluss, wobei echte Fans ohnehin nur auf DIE zwei Worte warten.


Fazit: Bruce Willis ist zurück. Ein großer Schauspieler und nach wie vor die perfekte Besetzung für den raubeinigen Anti-Helden John McClane. Auch im dritten Aufguss des Erfolgs-Actioners aus den späten 80ern schafft es Willis, der Figur neue Charakterzüge und Fassetten einzuhauchen. Beinahe ungewohnt hart und kaltherzig geht er in manchen Szenen zu Werke, zeigt sich jedoch auch von seiner liebenswürdigen und mitfühlenden Seite. Die Charakterentwicklung von Matt Farrell (glänzend gespielt von Jungstar Justin Long) tut hier ihr Übriges, denn was vorher ein weltfremdes PC-Weichei war, wird plötzlich zum durchaus wachen Objekt aus Fleisch und Blut, der für andere Menschen sogar die Kniescheibe opfern würde. Schön auch zu sehen, dass das Zusammenspiel zwischen beiden Darstellern stets dynamisch sowie frisch und witzig bleibt und nicht diese typische "ungleiche Kollegen" - Typologie anderer berühmter Actionstreifen für sich vereinnahmt.

Insgesamt ist "Live Free Or Die Hard" also ein solider Old School Film in angesagter New School Umgebung. Diesen Eindruck schafft vor allem der mitreißende Score, der sich glücklicherweise eng an den ersten beiden Teilen orientiert und somit beim Zuschauer gleich dieses wohlig warme Gefühl von Heimat und vertrauter Szenerie weckt. Long Story Short: Für mich persönlich ein grandioser Teil der Serie, der sich meines Erachtens doch deutlich von vielen 08/15 Actionproduktionen der letzten Jahre abhebt... Mag der Nostalgiefaktor aus mir sprechen, aber der vierte Teil der Die Hard – Reihe ist das Ansehen wirklich wert... wenn man seinen Realitätssinn für einige Momente abstellen kann und einfach nur genießt, was man sieht und erwartet hat.


Bleiben zum Schluss nur noch zwei Fragen:

a.) Wird es einen fünften Teil geben, wie viele Gerüchteköche schon behaupten?
b.) Warum zum Teufel muss McClane eigentlich immer erst die Leben seiner Frauen retten (siehe Immer-mal-wieder-Ehefrau Holly in Teil 1 & 2 sowie nun die Tochter in Teil 4), damit sie ihn wieder lieb haben? Die Weiber lernen es wohl nie, was? ;-)


Cineastische Grüße
Euer Eddy

Mittwoch, 27. Juni 2007

Simpsomaniac...


Passenderweise in den Semesterferien... Ich bin mit dabei! ;-)

Montag, 11. Juni 2007

Blade...

"Die Jagd geht weiter". Der Daywalker in Serie - gerade die erste Folge auf meinem Haussender genauestens begutachtet und muss doch zugeben, dass ich positiv überrascht bin. Klar, ohne Snipes als Vampirkiller ist es nicht ganz dasselbe, der "neue" Blade wirkt noch ein wenig behäbig und weit nicht so agil wie die Kinoversion. Dafür stimmen mich aber Plot und Gewaltlevel bislang sehr zufrieden. Für eine 22:15 Uhr - Serie gab's mächtig Blut und eindrucksvolle Kampfszenen. Und die Babes stimmen auch.

Wenn's so weiter geht, dann ist die sinnfreie Montagabendplanung für die nächsten Wochen gesichert. Eddy hat damit wohl 'ne neue Lieblingsvampirserie! ;-)

Montag, 4. Juni 2007

Grottige Serien-Montage...

Ich schau mittlerweile ja sowieso nicht mehr viel TV. Andere Sachen sind einfach wichtiger. Gute Filme auf DVD oder im Kino, die Musik an allen Ecken und Enden und natürlich die sozialen Kontakte. Ganz zu schweigen von den Wochenenden in der Heimat... oder dem Stress rund um die Uni. Da bleibt absolut keine Zeit für die Glotze.

Es ist schon komisch. Mittlerweile lese ich sogar wieder extrem viel. Im letzten viertel Jahr waren es für meine Verhältnisse unglaubliche 6 Bücher, die ich mir einverleibt habe. An Nr. 7 und 8 wird gerade parallel gelesen, Nr. 9 steht auch schon fest. Das ist mehr, als ich im letzten Jahr insgesamt zustande bekommen habe.


Das "Übel"...

Aber eigentlich wollte ich ja etwas über die derzeit eher dürftigen Montags-Serien auf meinem Lieblingssender schreiben. Versteht mich nicht falsch... ich bin nach wie vor ProSieben-Fan. Was wäre ich schon ohne meine Dienstags- und Mittwochs-Serien? ;-) Aber was ich heute um 20:15 Uhr neben dem fleißigen Kochen mitbekommen habe, war schon extrem mies. Meine Fresse... "Primevial" Was soll das? Miese Spezialeffekte, recycelte Ex-Teeniesternchen mit schrecklicher Frisur und das auch noch zur Primetime? Das Ding mag bei den Briten ja ein Mördererfolg gewesen sein, aber ich bezweifle doch stark, dass sich die Serie lange auf diesem Sendeplatz halten wird.


Dichte Atmosphäre...

Interessanter finde ich da schon "Jericho". Eine Kleinstadt mitten in der US-Pampa wird nach einem mutmaßlichen Atomangriff (oder warens doch die böse Aliens?) auf die Staaten von der Außenwelt abgeschnitten und kämpft ums Überleben. Nett... auch die Schauspieler, Effekte und der Score/OST können hier überzeugen (liegt wohl am namhaften Produzenten "CBS"), auch wenn Skeet Ulrich in "Scream" anno dazumal überzeugender agierte! Kann sich aber noch entwickeln...

Ach, bevor ich es vergesse..."Blade - Die Serie" läuft dann nächste Woche an. Den Pilot werde ich mir auf jeden Fall reinziehen, schon allein, weil sie Ozzys "I Don't Wanna Stop" in den Trailern spielen! ;-) Außerdem schürt ein wichtiger Name die Hoffnung, dass diese Serie nicht ganz schlecht sein kann. David S. Goyer - Comicautor, Drehbuchautor und Regisseur - hat da nämlich seine Finger mit drin. Und dieser gute Mann zeichnet sich unter anderem mitverantwortlich für Perlen wie "The Crow", "Dark City", "Batman Begins" und eben die ganze Blade-Trilogie mit Wesley Snipes. Dieser ist in der Serie übrigens leider nicht mit dabei. Stattdessen gibt's den eher unbekannten US-Rapper Kirk "Sticky Fingaz" Jones. Vielleicht wurde deshalb die Serie in den USA nach nur einer Staffel wieder eingestampft?

Fazit: An frühere Mystery-Montage kommt das alles einfach nicht ran. Ich will wieder Akte X und LOOOOOOOOOOST! Sofort! :-)

Samstag, 12. Mai 2007

Black Snake Moan...

Bin gerade beim Rumsurfen auf einen echten Geheimtipp gestoßen: Black Snake Moan

Gut, keine Ahnung, ob es denn wirklich ein Geheimtipp ist, aber ich hatte bislang rein gar nichts von dem Filmchen gehört. Wie man auf der gut geflashten Homepage allerdings bislang sieht, scheint es ein Movie zu werden, dass mich endlich mal wieder voll überzeugen könnte. Interessante Story, lupenreiner Soundtrack, sowie Sam Jackson und Christina Ricci als Hauptdarsteller in dieser Tragi-Komödie.

Deutscher Kinostart baldigst erwünscht...

Freitag, 20. April 2007

Pirates Of Silicon Valley...

Heute mal ganz entspannt fernsehen... ruled auch! Auf dem Programm: Arte! Die Silicon Valley Story kommt erstmals im deutschsprachigen TV! Anschauen, wer sonst nix zu tun hat!

Dienstag, 17. April 2007

Die Helden meiner Jugend...

Ach, was hab ich diese Filme geliebt. Sie sind einfach ungeschlagen, unersetzlich für eine glückliche Kindheit und immer wieder lustig. Wie komm ich drauf? Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass die beiden Jungs mir viele schöne Stunden bereitet haben. Die Rede ist natürlich von Bud Spencer und Terence Hill... wer sie nicht kennt, der hat was verpasst! ;-)

Und wie sollte es auch anders sein, kommt der gute alte Bud Spencer - Gedächtnis - Hammer öfter mal wieder zum Vorschein... und auch Hills hervorragende Colt-Fähigkeiten sind immer wieder eine Augenweide. Vor allem, wenn es um meinen absoluten Lieblingsfilm der beiden Strolche geht: Vier Fäuste für ein Halleluja


Sollte man wissen:

Der einzige Spencer/Hill-Streifen übrigens, der hierzulande in zwei Synchronfassungen zu haben ist. Erstere gilt als direkter Nachfolger von "Die rechte und die linke Hand des Teufels" und versteht sich als waschechter, ernstzunehmender Western. Ich persönlich favorisiere allerdings die zweite Fassung, die im Zuge der zunehmenden Bekanntheit Anfang der 80er Jahre entstand. Sie ist einfach nur witzig und mit Dialogen gespickt, die sogar heute noch ihres Gleichen suchen! Jedoch haben beide Versionen ihren Reiz: Die echte Western-Version ist typisch Italo, einen Tick düsterer und zudem ungeschnitten. Version 2 ist Klamauk pur, Buddy-Haudrauf-Action vom Allerfeinsten und einfach nur zum Relaxen!


Weitere interessante Links:

Vergleich der Synchronfassungen anhand der Pokerszene.
Nummer 1 und Nummer 2 (Clip 1 / Clip 2)!

Die berühmte Restaurant-Szene... einfach köstlich!


PS: Bitte verbietet meinen Blog! Ich verherrliche Gewaltverherrlichende Filme! ;-)

~ eddys welt

Worte sind Waffen... und Bilder sagen mehr als tausend Worte!

~ Hören

~ Flickr

~ Search

 

~ User

Du bist nicht angemeldet.

~ Aktuell

yeah...
und wie ich sagen muss ein sehr, sehr, sehr tighter...
der bro?! (anonym) - 4. Jul, 15:18
Solange der Eddy noch...
Solange der Eddy noch warten "kann" ist alles relaxed!...
Mr.Edding - 3. Jul, 19:38
E.U.G.,P.XYZ³: Nachtrag...
Der B. hatte heute vielleicht gute News für mich:...
Mr.Edding - 3. Jul, 19:35
Die Nummer mit dr 360...
Die Nummer mit dr 360 ist ja die Härte. Wie lange...
Mr-Freeze - 3. Jul, 06:49
Gut... das beantwortet...
Gut... das beantwortet zumindest meine Frage! Also...
Mr.Edding - 2. Jul, 22:44
sosososo
soll das eine Anspielung sein??? ;) Der Bro sagt mal...
freakofgod - 2. Jul, 22:27

~ Archiv

Juli 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

~ Status

Online seit 1183 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 4. Jul, 15:18

Alltägliches
Film
Games
Impressum
Musik
Photography
Skurriles
Tagebuch
Weblogs
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren