Transporter 3...
Es ist ja nicht so, dass man uns nicht vorher gewarnt hätte. Der Film wäre eigentlich nicht "sooooo toll". Doch wir wollten es selbst wissen, denn der, dessen Name hier nicht genannt wird, aber uns warnend zur Seite stand; dieser Zeitgenosse verwechselt bisweilen ja auch Superman mit Batman! No Offense!
Also doch ins Kino: Translovers 3, pardon, Transporter 3 natürlich... wobei, eigentlich stimmt ja ersteres. Selten einen Actionfilm gesehen, der sich so massiv als Schnulze tarnt. Ja lieber Himmel, da trieft es ja direkt aus den Leinwandporen. Frank Martin (Jason Statham) prügelt sich zwar in gewohnt guter Form munter durch den Film, doch von den gut 100 Minuten macht das gerade mal einen winzigen Bruchteil. In etwa zehnmal so lang wie die soliden Actionszenen dauern, schmust und sabbert sich ein nicht enden wollenender Langeweile-Schwall aus dürftigen Dialogen durch eine viel zu lange Autofahrt. Sind die Gespräche wirklich so sinnlos!? Ja, das sind sie! Da fehlt eindeutig Witz, Originalität und ein Mindestmaß an Einfallsreichtum seitens der Script-Schreiber. Ein "Wie heißt du? - "Hmm... sag ich nicht!" *schmoll* *rumzick* haut mich einfach nicht vom Hocker.
"LEBE MIT MIR!"
Dass der Film dann letztendlich nicht mal die emotionale Kurve kriegt, ist schon schade, aber nicht wirklich verwunderlich. Das kauft man dem Streifen halt nicht ab. Sorry... wenn man schon mit brutalem Fleiß und Elan versucht, einen (gar nicht mal so hübschen) weiblichen Nebencharakter über die Hälfte der Spieldauer derart mies zu machen, dass man ihn einfach nur hassen kann, dann sollte man auch konsequent bleiben. So konsequent und den feinsäuberlich vorbereiteten Hass dafür verwenden, dem Zuschauer das baldige Ableben der Betreffenden im Voraus leichter zu machen. Quasi Schmerzlinderung durchs Hintertürchen. In diesem Fall ist man als Zuschauer aber komplett überfordert, denn das Rumgezicke war einfach nicht charmant genug, um nachvollziehen zu können, dass "ER" ausgerechnet "DIE" vergenusswurzeln muss. Hinzu kommt: 1) ist die Nummer schweinealt und 2) haben das viele Filme schon wesentlich besser gemacht, siehe beispielsweise "xXx". Da tanzt meine Libido wenigstens noch Tango, während mein Menschenverstand schon längt an der Bar sitzt...
"Frank, wo bist du?" - "In einem See!" - "Geht's nicht genauer?" - "Bei nem Damm!"
Unbeteiligter Polizist: "Achso, ja, der Damm! DEN KENN ICH!"
Was gab's sonst? Achja, Plot- und Logiklöcher so tief wie der Mariannengraben. Und der Realismus geht mit dem zwei Tonnen schweren W12 Audi gleich mit unter. Da hilft auch nicht die Luft aus den Reifen. Ich vertrag ja schon viel und geb bei Popcorn-Kino-Actionkrachern ohnehin freiwillig mein Hirn mit an der Kasse ab, aber ab einem gewissen Zeitpunkt war's dann doch zu viel. Da kam das bissel Hirn freiwillig wieder zurückgehopst. Neben den Liebeleien und surrealen Momenten ertrugen wir dann auch noch permanente Blutarmut und Munitionsknappheit. Die zwei, drei sehr derben Knochenbrüche reißen da auch nix mehr raus.
Und wenn's schon nicht anständig was auf die Augen gibt, dann gibt's wenigstens was Anständiges für die Augen. Oder irgendwie so!? In jedem Fall aber nur für die weiblichen, oder jene männlichen Kinogäste, die unbedingt drauf stehen. Jason Statham darf seinen guten Anzug nämlich nicht nur einmal ablegen, um satte Blicke auf dicke Titten, pardon, Brustmuskeln und sonstigen Stahl feilzubieten.
Fazit: Okay, zugegeben. Sooooo schlecht wie hier beschrieben war der Film nun auch nicht. Übertreibungen sind ja immer drin. Er war durchaus unterhaltsam, in jedem Fall kurzweilig und natürlich lustig; wenn auch unfreiwillig. Aber man muss ihn weder unbedingt gesehen haben noch irgendwann auf DVD kaufen. Das wäre dann doch zu viel des Guten! ;-)
Also doch ins Kino: Translovers 3, pardon, Transporter 3 natürlich... wobei, eigentlich stimmt ja ersteres. Selten einen Actionfilm gesehen, der sich so massiv als Schnulze tarnt. Ja lieber Himmel, da trieft es ja direkt aus den Leinwandporen. Frank Martin (Jason Statham) prügelt sich zwar in gewohnt guter Form munter durch den Film, doch von den gut 100 Minuten macht das gerade mal einen winzigen Bruchteil. In etwa zehnmal so lang wie die soliden Actionszenen dauern, schmust und sabbert sich ein nicht enden wollenender Langeweile-Schwall aus dürftigen Dialogen durch eine viel zu lange Autofahrt. Sind die Gespräche wirklich so sinnlos!? Ja, das sind sie! Da fehlt eindeutig Witz, Originalität und ein Mindestmaß an Einfallsreichtum seitens der Script-Schreiber. Ein "Wie heißt du? - "Hmm... sag ich nicht!" *schmoll* *rumzick* haut mich einfach nicht vom Hocker.
"LEBE MIT MIR!"
Dass der Film dann letztendlich nicht mal die emotionale Kurve kriegt, ist schon schade, aber nicht wirklich verwunderlich. Das kauft man dem Streifen halt nicht ab. Sorry... wenn man schon mit brutalem Fleiß und Elan versucht, einen (gar nicht mal so hübschen) weiblichen Nebencharakter über die Hälfte der Spieldauer derart mies zu machen, dass man ihn einfach nur hassen kann, dann sollte man auch konsequent bleiben. So konsequent und den feinsäuberlich vorbereiteten Hass dafür verwenden, dem Zuschauer das baldige Ableben der Betreffenden im Voraus leichter zu machen. Quasi Schmerzlinderung durchs Hintertürchen. In diesem Fall ist man als Zuschauer aber komplett überfordert, denn das Rumgezicke war einfach nicht charmant genug, um nachvollziehen zu können, dass "ER" ausgerechnet "DIE" vergenusswurzeln muss. Hinzu kommt: 1) ist die Nummer schweinealt und 2) haben das viele Filme schon wesentlich besser gemacht, siehe beispielsweise "xXx". Da tanzt meine Libido wenigstens noch Tango, während mein Menschenverstand schon längt an der Bar sitzt...
"Frank, wo bist du?" - "In einem See!" - "Geht's nicht genauer?" - "Bei nem Damm!"
Unbeteiligter Polizist: "Achso, ja, der Damm! DEN KENN ICH!"
Was gab's sonst? Achja, Plot- und Logiklöcher so tief wie der Mariannengraben. Und der Realismus geht mit dem zwei Tonnen schweren W12 Audi gleich mit unter. Da hilft auch nicht die Luft aus den Reifen. Ich vertrag ja schon viel und geb bei Popcorn-Kino-Actionkrachern ohnehin freiwillig mein Hirn mit an der Kasse ab, aber ab einem gewissen Zeitpunkt war's dann doch zu viel. Da kam das bissel Hirn freiwillig wieder zurückgehopst. Neben den Liebeleien und surrealen Momenten ertrugen wir dann auch noch permanente Blutarmut und Munitionsknappheit. Die zwei, drei sehr derben Knochenbrüche reißen da auch nix mehr raus.
Und wenn's schon nicht anständig was auf die Augen gibt, dann gibt's wenigstens was Anständiges für die Augen. Oder irgendwie so!? In jedem Fall aber nur für die weiblichen, oder jene männlichen Kinogäste, die unbedingt drauf stehen. Jason Statham darf seinen guten Anzug nämlich nicht nur einmal ablegen, um satte Blicke auf dicke Titten, pardon, Brustmuskeln und sonstigen Stahl feilzubieten.
Fazit: Okay, zugegeben. Sooooo schlecht wie hier beschrieben war der Film nun auch nicht. Übertreibungen sind ja immer drin. Er war durchaus unterhaltsam, in jedem Fall kurzweilig und natürlich lustig; wenn auch unfreiwillig. Aber man muss ihn weder unbedingt gesehen haben noch irgendwann auf DVD kaufen. Das wäre dann doch zu viel des Guten! ;-)
Mr.Edding - 10. Feb, 23:42









Friisland
Random:Notes
Feenzeit
Panzerpunze
Supernova
Fazit: Ich hab euch gewarnt.....;)
der odilo