Hancock - Review...
Wie verlangt, schick ich direkt ein kurzes Review zum heutigen Kinobesuch nach - auch aus dem Grund, weil sich's frisch aus dem Multiplex doch immer noch am besten schreibt. ;-) Gut, ich futtere nebenbei noch kurz ein kleines Käsebrot und zum Nachtisch gibt's Kuchen, weil die treuen Weggefährten des heutigen Abends wirklich so gar keine Lust auf einen Abstecher zum Burger-Schuppen hatten; was mich schon sehr arg verwundert, denn damit hat zumindest einer der Beteiligten eigentlich nie ein Problem! Aber wie dem auch sei, muss ich halt verarbeiten was noch im heimischen Kühlschrank ist und nebenbei schreiben! ;-)
"Gut gemacht"...
Hancock also... Ja, das war Hancock. Ich muss schon sagen ein sehr sehr geiler Streifen. Kein ÜBERstreifen oder gar eine Offenbarung für das heroische Kino, aber auch weit weg von "Naja, DEN hätte ich mir jetzt nicht unbedingt im Kino anschauen müssen!". Aber fangen wir von vorne an: Am Anfang lichtet sich die Story nur langsam wie ein dichter Schleier, mag es an Hancocks Kater oder dem mehr als latenten Alkoholismus liegen, wer weiß!? ;-) Entgegen aller Erwartungen gibt es keine ellenlangen Vorreden oder abstruse Erklärungen, warum Will Smith neuerdings Menschen rettet - oder es zumindest versucht. Es ist einfach so: Hancock ist nun mal da; dieser schmuddelige Typ, ein echter Penner, der jedes noch so miese Klischee bedient, aber halt leider Gottes mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist. Und so verbringt das smarte "Arschloch" (schaut euch den Film an, dann werdet ihr es verstehen) die erste Hälfte des Films mit urkomischen Momenten, kostspieligen Rettungseinsätzen und überaus witzigen Belehrungsversuchen direkt am Bürger, wobei man - keine Angst meine Lieben - die besten Szenen nicht schon aus dem Trailer kennt. Da gibt's noch mehr zu sehen.
Godlike...
So geht die Action munter weiter und man ist mit Situationskomik und Selbstironie gerade soweit bedient, dass man während dem Lachen noch locker durchatmen kann, bis dann der große Bruch kommt. Ein Bruch, eingeleitet von einer (für einen Actionfilm) sehr tiefgehenden Charakterstudie, mit der früher oder später jeder Superheld zu kämpfen hat - die Einsamkeit. Dazu kommt, dass sich Hancock durch seine "Ich hab echt null Bock und leckt mich doch gleich am Arsch"-Einstellung nicht gerade sehr viele Freunde macht. Einzig und allein sein neuer PR-Berater Ray Embrey (den er vor dem Tod bewahrt hat) nebst Söhnchen Aaron und Frau Mary glauben an den gefallenen Helden. So durchlebt unser Protagonist einen erstaunlichen Wandel und erlebt zum Ende des Films eine Überraschung, die sich gewaschen hat. Vermutet man während der ersten Hälfte des Films hier und da schon irgendwas, kann sich aber keinen Reim darauf machen, verspricht die plötzliche Wendung nicht nur Aufklärung, sondern auch ein packendes und überaus emotionales Finale, dass den Zuschauer jedoch nicht vor den Kopf stößt. Der Plot passt, das Ende auch - wobei ich hier schon mal vorsichtig unke, dass es davon sicher mehrere Versionen gab; so ganz zufällig für den Fall einer Fortsetzung oder einer Unrated-Auswertung für DVD und Blu-Ray.
Fazit: Hancock war klasse - mehr wird auch gar nicht mehr verraten. In meinen Augen ein solider Will Smith, der mich durch seine schauspielerische Leistung wie immer überzeugt hat. Der "Lonesome Ranger" stand ihm schon bei "I Am Legend" hervorragend und wird hier teilweise mit viel Gefühl aber ebenso viel Überzeugung auf die Leinwand gezaubert. Auch der Rest der Schaustellerriege mag überzeugen. Und auch, wenn dem ein oder anderen actionhungrigen Gorehound oder Multikill-Animal die Geschichte zum Ende hin ein wenig zu ernst und emotional aufstoßen könnte, bin ich von Hancock positiv überrascht. In jedem Fall einer der "besseren" Superheldenfilme und garantiert unterhaltsam. Wer nicht nur pure Action, sondern auch ein wenig Tränendrüse und Tiefgang vertragen kann, ist genau richtig. Allen anderen würde ich jedoch empfehlen, auf die DVD zu warten und dann erst reinzuschauen. :-)
"Gut gemacht"...
Hancock also... Ja, das war Hancock. Ich muss schon sagen ein sehr sehr geiler Streifen. Kein ÜBERstreifen oder gar eine Offenbarung für das heroische Kino, aber auch weit weg von "Naja, DEN hätte ich mir jetzt nicht unbedingt im Kino anschauen müssen!". Aber fangen wir von vorne an: Am Anfang lichtet sich die Story nur langsam wie ein dichter Schleier, mag es an Hancocks Kater oder dem mehr als latenten Alkoholismus liegen, wer weiß!? ;-) Entgegen aller Erwartungen gibt es keine ellenlangen Vorreden oder abstruse Erklärungen, warum Will Smith neuerdings Menschen rettet - oder es zumindest versucht. Es ist einfach so: Hancock ist nun mal da; dieser schmuddelige Typ, ein echter Penner, der jedes noch so miese Klischee bedient, aber halt leider Gottes mit übermenschlichen Kräften ausgestattet ist. Und so verbringt das smarte "Arschloch" (schaut euch den Film an, dann werdet ihr es verstehen) die erste Hälfte des Films mit urkomischen Momenten, kostspieligen Rettungseinsätzen und überaus witzigen Belehrungsversuchen direkt am Bürger, wobei man - keine Angst meine Lieben - die besten Szenen nicht schon aus dem Trailer kennt. Da gibt's noch mehr zu sehen.
Godlike...
So geht die Action munter weiter und man ist mit Situationskomik und Selbstironie gerade soweit bedient, dass man während dem Lachen noch locker durchatmen kann, bis dann der große Bruch kommt. Ein Bruch, eingeleitet von einer (für einen Actionfilm) sehr tiefgehenden Charakterstudie, mit der früher oder später jeder Superheld zu kämpfen hat - die Einsamkeit. Dazu kommt, dass sich Hancock durch seine "Ich hab echt null Bock und leckt mich doch gleich am Arsch"-Einstellung nicht gerade sehr viele Freunde macht. Einzig und allein sein neuer PR-Berater Ray Embrey (den er vor dem Tod bewahrt hat) nebst Söhnchen Aaron und Frau Mary glauben an den gefallenen Helden. So durchlebt unser Protagonist einen erstaunlichen Wandel und erlebt zum Ende des Films eine Überraschung, die sich gewaschen hat. Vermutet man während der ersten Hälfte des Films hier und da schon irgendwas, kann sich aber keinen Reim darauf machen, verspricht die plötzliche Wendung nicht nur Aufklärung, sondern auch ein packendes und überaus emotionales Finale, dass den Zuschauer jedoch nicht vor den Kopf stößt. Der Plot passt, das Ende auch - wobei ich hier schon mal vorsichtig unke, dass es davon sicher mehrere Versionen gab; so ganz zufällig für den Fall einer Fortsetzung oder einer Unrated-Auswertung für DVD und Blu-Ray.
Fazit: Hancock war klasse - mehr wird auch gar nicht mehr verraten. In meinen Augen ein solider Will Smith, der mich durch seine schauspielerische Leistung wie immer überzeugt hat. Der "Lonesome Ranger" stand ihm schon bei "I Am Legend" hervorragend und wird hier teilweise mit viel Gefühl aber ebenso viel Überzeugung auf die Leinwand gezaubert. Auch der Rest der Schaustellerriege mag überzeugen. Und auch, wenn dem ein oder anderen actionhungrigen Gorehound oder Multikill-Animal die Geschichte zum Ende hin ein wenig zu ernst und emotional aufstoßen könnte, bin ich von Hancock positiv überrascht. In jedem Fall einer der "besseren" Superheldenfilme und garantiert unterhaltsam. Wer nicht nur pure Action, sondern auch ein wenig Tränendrüse und Tiefgang vertragen kann, ist genau richtig. Allen anderen würde ich jedoch empfehlen, auf die DVD zu warten und dann erst reinzuschauen. :-)
Mr.Edding - 7. Jul, 23:15










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