Irgendwie bezeichnend. Vor ein paar Tagen noch freute ich mich über die große 25. Und heute, genauer gesagt vor wenigen Stunden, schleppe ich mich nach einem mehr als heißen Tag und einer schier endlos langen Spätschicht nach Hause... und finde einen unauffällig braunen Umschlag, der dort schon auf mich wartet. Die Lettern stechen sofort ins Auge, wirkt die Handschrift doch seltsam vertraut, obwohl man sie nicht oft zu Gesicht bekommt. Ich öffne das gute Stück behutsam. Darin mein - ungelogen! - nunmehr 25. Xbox 360 Game.
Und was für eines. Ehrlich, so was nennt man dann wohl Volltreffer. Es hätte - Informationen aus erster Hand zufolge - auch dieses
hier sein können, aber wie der Absender in unzähligen Telefonaten schon vor einiger Zeit richtig festgestellt hat: „CoD: MW“ ist halt schwer zu toppen, wenngleich die Scharfschützen-Missionen dort eher ein willkommenes i-Tüpfelchen darstellen.

Zum 25. das 25.
Anyway, zurück zum Inhalt. Also:
Bayonetta. Finest Japan Trash. Ende 2009 hatte ich das Game bereits gespannt verfolgt, freute mich teuflisch über die zahllosen 360/PS3-Videovergleiche und wie verdammt miserabel die Auflage der Sony-Konkurrenz grafisch doch abschnitt. Dann die ersten Tests. Vom Print-Produkt meines Vertrauens hagelte es überwiegend Lob. „360-Live“ titelte sogar "
Pfeilschnelle Action mit Sexappeal" und vergab eine Wertung von durchaus ansehnlichen 8.7 von 10 Punkten. Selbst das oft kritisch von mir beäugte aber dennoch regelmäßig gelesene Online-Magazin „4Players.de“ zeigte sich angesichts großartiger Ideen, willkommener Abwechslung und angenehmer Verrücktheit mit satten
93% und einem bombigen Fazit von seiner - äußerst selten gesehenen – großzügigen Seite.
Jetzt liegt das gute Stück also hier. Ein verspätetes aber deswegen nicht minder wertvolles Geburtstagsgeschenk vom einzigen Freund, der mir aus Darmstädter Studienzeiten noch geblieben ist. Aber dass nur wir beide bleiben würden, das wussten wir schon damals. So war’s immer, so sollte es sein und so wird es sein. Auch, wenn die zeitlichen Abstände, in denen wir uns "live" sehen, stets von längerer Dauer sind. Wiedersehen macht Freude. Don’t forget Digger, diesen Sommer noch. Hier bei mir! ;-) Und Thx!