Berlin also... Tag #5
Hat ein wenig gedauert... hätte es fast vergessen... da gibt es noch ein paar Zeilen... die vor zwei Wochen nachts im Zug nach Hause entstanden sind... mit genau sechs Prozent Restakku... ein letztes Mal Berlin.
Ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Ich merke es an den Füßen, am Feeling in der Brust, am Kopf. Gedanken. Das ist fast schon Business, wie ich hier im ICE in die Tasten klopfe. Die blonde Frau Mitte 30 mir gegenüber, grauer Hosenanzug, viel zu plumper Dell-Laptop, hat bereits beeindruckt das kleine Eee-Netbook beäugt. Das Ding damals wegen der USA-Reise gekauft zu haben, lohnt sogar nach über drei Jahren noch. Selbst der Akku ist noch einigermaßen dabei, wenngleich die anfänglich 6-7 Stunden mittlerweile auf 4-5 gesunken sind. Jetzt sind's weniger als 19 Minuten.
Wie dem auch sei... es geht ein letztes Mal um Berlin - und um die Faszination für eine Stadt, die ich nach dieser eindrucksvollen Woche gerne als deutsches New York bezeichnen würde. Ähnlich bunt ist die Stadt, mit allen Ecken und Kanten. Dass auch Berlin niemals schläft ist mir ebenso klar geworden wie die Tatsache, dass ich wiederum überraschend gut in Berlin schlafe - vor allem dann, wenn man den ganzen Tag unterwegs war und den Stress eines Außenkorrespondenten gekostet hat.
Schockierende Faszination
Da am Freitag mit Ausnahme meines letzten Besuches im Bundestag und eines Rundgangs im Paul-Löbe-Haus nicht mehr viel Offizielles passieren sollte, habe ich den letzten Nachmittag in Berlin im Freien verbracht. Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel, Temperaturen jenseits der 23 Grad sowie den Beinen und Füßen, die im flotten Schritt an Ziele tragen, die man erst gar nicht auf dem Schirm hatte.
Mit Start am Brandenburger Tor ging es nach Mitte, vorbei an den Hackeschen Höfen und dem Alexanderplatz. Schon beeindruckend, wie sich Berlin verändern kann, wenn man nur einmal zwei Querstraßen abbiegt. Dann bekommt die Stadt dieses Flair, jenen rauen Charme - und fasziniert; schockt aber auch mit Armut, Verwahrlosung, Schmutz. Urbane Brache. Tristesse in HD.
Trotzdem; oder gerade deswegen: 5 Tage und 5 Nächte in der Hauptstadt und unzählige Erfahrungen, die mit der Zeit zu schönen Erinnerungen werden, können nicht irren. Der Trip hat sich gelohnt, beruflich wie privat. Schade, dass es nur eine Woche war...
Zum guten Schluss, wie immer ein paar Impressionen. Bitte klicken! Die Fotos sind größer, als sie auf den ersten Blick scheinen... ;-)
Ereignisreiche Tage liegen hinter mir. Ich merke es an den Füßen, am Feeling in der Brust, am Kopf. Gedanken. Das ist fast schon Business, wie ich hier im ICE in die Tasten klopfe. Die blonde Frau Mitte 30 mir gegenüber, grauer Hosenanzug, viel zu plumper Dell-Laptop, hat bereits beeindruckt das kleine Eee-Netbook beäugt. Das Ding damals wegen der USA-Reise gekauft zu haben, lohnt sogar nach über drei Jahren noch. Selbst der Akku ist noch einigermaßen dabei, wenngleich die anfänglich 6-7 Stunden mittlerweile auf 4-5 gesunken sind. Jetzt sind's weniger als 19 Minuten.
Wie dem auch sei... es geht ein letztes Mal um Berlin - und um die Faszination für eine Stadt, die ich nach dieser eindrucksvollen Woche gerne als deutsches New York bezeichnen würde. Ähnlich bunt ist die Stadt, mit allen Ecken und Kanten. Dass auch Berlin niemals schläft ist mir ebenso klar geworden wie die Tatsache, dass ich wiederum überraschend gut in Berlin schlafe - vor allem dann, wenn man den ganzen Tag unterwegs war und den Stress eines Außenkorrespondenten gekostet hat.
Schockierende Faszination
Da am Freitag mit Ausnahme meines letzten Besuches im Bundestag und eines Rundgangs im Paul-Löbe-Haus nicht mehr viel Offizielles passieren sollte, habe ich den letzten Nachmittag in Berlin im Freien verbracht. Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel, Temperaturen jenseits der 23 Grad sowie den Beinen und Füßen, die im flotten Schritt an Ziele tragen, die man erst gar nicht auf dem Schirm hatte.
Mit Start am Brandenburger Tor ging es nach Mitte, vorbei an den Hackeschen Höfen und dem Alexanderplatz. Schon beeindruckend, wie sich Berlin verändern kann, wenn man nur einmal zwei Querstraßen abbiegt. Dann bekommt die Stadt dieses Flair, jenen rauen Charme - und fasziniert; schockt aber auch mit Armut, Verwahrlosung, Schmutz. Urbane Brache. Tristesse in HD.
Trotzdem; oder gerade deswegen: 5 Tage und 5 Nächte in der Hauptstadt und unzählige Erfahrungen, die mit der Zeit zu schönen Erinnerungen werden, können nicht irren. Der Trip hat sich gelohnt, beruflich wie privat. Schade, dass es nur eine Woche war...
Zum guten Schluss, wie immer ein paar Impressionen. Bitte klicken! Die Fotos sind größer, als sie auf den ersten Blick scheinen... ;-)
Mr.Edding - 10. Mai, 23:23





















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