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Samstag, 21. November 2009

Unpacking Assassin's Creed 2 White Edition...


Die Krux des Spielekaufs. Wir kennen das ja alle. Uncut hier, geschnitten da, Veröffentlichungen früher oder später (zuletzt bei Ghostbusters) oder gar überhaupt kein Release für Deutschland (Army of 2, "Getriebe des Krieges 2", die Liste ist endlos). Die Gamer hierzulande haben es selten leicht. Bei Assassin's Creed 2 ist das zum Glück anders. Nach langem Rätseln ob es nun ungekürzt in die deutschen Regale wandert, haben die Fans seit vorgestern auch bei uns die Chance auf ungetrübten Spielgenuss im Italien des späten 15. Jahrhunderts. Ein ausführliches Review zu Gameplay, Spieltiefe und allen anderen Details, folgt nach dem Wochenende.

Zurück zum eigentlichen Kaufvorhaben: Für den Eddy war an der Stelle natürlich wieder Preise vergleichen angesagt. Klar war, dass das Game bestellt wird. Fix die Angebote durchforstet und prompt überrascht worden: Denn wenn man sich im Gegensatz zur Bestellung bei manch ausländischem Uncut-Händler einen Haufen Geld sparen kann, dann tut man das ja gerne. Und wenn man darüber hinaus für weniger als die unverbindliche Preisempfehlung des blanken Games in schlichter DVD-Hülle eine hochwertigere Sammlerausgabe mit Bonusmission und stylischer Dekoration bekommt, was tut man dann? Klar... Vorbestellen, schnell, am besten schon drei Monate vor Release (siehe Fall Batman, der jedoch sehr enttäuschte). Bonus im Fall AC2: Die Versandkosten hab ich mir auch noch gespart. Der latente Schwabe in mir dankt zum wiederholten Male dem Online-Händler mit dem Decknamen barbarischer Kampfweiber.

In diesem Sinne mach ich mich mal wieder auf nach Florenz. Noch bin ich gar kein Assassine, sondern der 19-jährige Ezio Auditore da Firenze und verbringe die Tage damit, hübschen Frauen nachzustellen, vor Palastwachen zu flüchten, dem verfeindeten Familienclan eins auszuwischen, akrobatisch auf Dächern herum zu klettern und leichtere Botengänge zu erlerdigen. Faszinierend: Bereits diese einfachen Missionen haben in Sachen Plot, der Fähigkeit des Geschichtenerzählens, Atmosphäre und einer grafisch nahezu realistischen und atmenden Umgebung dem ersten Teil derart viel voraus, dass ich nur noch gespannt darauf bin, was mich dieses Wochenende noch alles erwartet! Ihr werdet es erfahren... bald in Eddys Welt! :-)

Freitag, 13. November 2009

Waking Up From Dastardly Dreams...

Kennt ihr diesen Zustand zwischen Schlafen und Wachen? Der Moment, in dem man merkt, dass man gerade auf sein Kissen sabbert, es aber nicht mehr aufhalten kann? In dem die Träume noch greifbar scheinen aber langsam vor den eigenen Augen verschwimmen? Man weiß nicht, wo man ist. Orientierungslosigkeit macht sich breit. Ist der Traum nun Realität oder die Realität geträumt... und was wäre besser?

In seinen Träumen aufzuwachen wäre manchmal sicher angenehmer, als die wahrhaftige Alternative. Doch manchmal sind Träume so verstörend, dass man sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich aufzuwachen. Nicht, dass es mir gerade so ergangen wäre, aber in einer Mischung aus Arbeitserschöpfung, Verdauungsmüdigkeit und den schweren Knochen, die das heutige 2-Stunden-Training zurückgelassen hat, lag ich noch vor wenigen Momenten komatös doch zeitgleich sicher unglaublich anmutig auf meinem Bett und hatte einen Film im Kopf. Ich weiß noch genau, dass im Hintergrund "Fresh Blood" von den Eels lief, der Kameramann einen Faible für eigenwillige Unschärfeeffekte und ein äußerst weiches Bokeh hatte und die Story zunächst marginal schien, sich jedoch mit solch ungeahnter Präzession zu einem epischen Lebenswerk entwickelte, dass ich jetzt noch Gänsehaut bekomme.

Leider war's nur ein Traum... und in dem Moment, in dem ich die Augen aufschlug, war er auch schon weg. Ausgelöscht. Unwiederbringlich. Das ist dann wohl der Unterschied zwischen Schlafen und Wachen. Letzteres lässt Dinge mit einem einfachen Augenaufschlag nicht spurlos verschwinden.

Mittwoch, 11. November 2009

Feedreader Awesomeness...

Neulich, in meinem Feedreader (Bild bitte anklicken):

Selten so gelacht, einfach köstlich! ;-)

Ab jetzt wird wieder gebremst...


Nur zum besseren Verständnis: Das, was ihr da oben seht, sind Bremsbeläge. Links die neuen, die ich vor wenigen Stunden für mein braves, italienisches Monster bekommen habe und rechts wiederum die alten, die rausgeflogen sind. Beängstigend, oder!? Also... da war ja GAR NICHTS mehr dran, sprich es werkelte Eisen auf Eisen. Hätten alle vier Beläge so ausgesehen, wäre das direkt lebensgefährlich geworden. Zum Glück hab ichs ja noch rechtzeitig bemerkt, nicht zuletzt aufgrund des krächzenden Geräuschs, das deutlich auf den Defekt aufmerksam machte.

Übrigens: Der Belag ohne Belag war ausgerechnet der, der die Messsonde zur Verschleißanzeige inbegriffen hatte. Vielen Dank für gänzlich unzuverlässige Technik. Die Sonde war sonstwo, nur nicht da, wo sie die nichtvorhandene Bremsleistung hätte anzeigen sollen. Wahnsinn! :-)

Dienstag, 10. November 2009

5FDP: All Time Favorite #10 von ???...

Beinahe vergessen, dringend wieder nötig: Die Rubrik der "All Time Favorites". Eigentlich kämen bei "Five Finger Death Punch" so einige Songs in Betracht. Allein "The Bleeding" und "The Way Of The Fist" vom gleichnamigen Hammer-Debüt haben mich schon so oft im Hintergrund begleitet, dass man von einem Real Life Soundtrack reden könnte. Nun höre ich seit einiger Zeit den zweiten Long-Player "War Is The Answer" vor allem beim Ausdauer- und Fitnesstraining rauf und runter und stolpere neben brettharten Stücken und melodischem Metalcore immer wieder über diese Ballade, die ich mittlerweile einfach zu meinen "Kann ich immer hören"-Charts zähle. Viel Spaß mit "Far From Home":


Five Finger Death Punch - Far From Home (2009)

Donnerstag, 5. November 2009

Short-Run am 5.11.09...

Der letzte Beitrag in der Rubrik "Abgekürzt" ist schon eine ganze Weile her. Bezeichnend für meine momentanen Lebensumstände, andererseits aber auch schade für alle Leser. Deshalb gibt's knapp vorm Jahresende eine notwendige Wiederbelebung. Und gestartet wird mit dem wohl besten Konzerterlebnis aller Zeiten:


1) Green Day, LIVE, München 2009

Es war einer dieser Abende. Der vergangene Dienstag, 03. November 2009. Die Olympiahalle in München, ausverkauft mit gut 14.000 Menschen und eine Band, die wohl Anfang der 90er Jahre den Punk zurückholte. "Green Day" gastierten in meiner Geburtsstadt. Eines der wenigen Konzerte in Good Old Germany und mein Dad und ich waren dabei. Was die Jungs ab der ersten Minute boten hat dann sogar uns einigermaßen routinierte Konzertbesucher verblüfft. Eine unglaubliche Spielfreude, Präzession und Perfektion ab dem ersten Song, einwandfreier Sound und ein Programm, das von vorne bis hinten überzeugte. Alte Songs, beliebte Songs, neue Songs. Die Mischung passte, mein T-Shirt war bereits nach dem zweiten Lied durchgeschwitzt und die Stimmung direkt greifbar. Die Band gönnte sich kaum Pausen zwischen den Stücken und nach 2 Stunden kam der erste kleine Break, gefolgt von zwei bombastischen Zugabenblöcken zu je 3 Songs.

Fazit: Wenn ich zurückdenke, steigen Tränen der Freude in meine Augen. Einfach unvergesslich! Man kann den Jungs viel vorwerfen, vielleicht sogar eine kleine Entwicklung hin zum Mainstream, die manch "echtem" Punk ein Dorn im Auge ist, aber für einen musikalischen Menschen wie mich, der auch gerne mal für die härteren Töne lebt, war dieses Konzert ein absolutes Highlight. 2 1/2 Stunden wunderschöne Songs, von hart und schnell bis akustisch, melodisch und nachdenklich. Dazwischen feinstes Entertainment und eine selten da gewesene Publikumsbeteiligung. Eine durchweg sympathische und gutgelaunte Band über den gesamten Zeitraum (das hat man auch schon andernorts sehr viel anders erlebt) und letztendlich eine in jedem Fall erwähnenswerte Show mit grandioser Kulisse, Pyrotechnik, Flammen und Lichttechnik vom Allerfeinsten. Danke "Green Day" für eines der besten Konzerte, die ich je erleben durfte!


2) Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Ein Wunder und gleichzeitig großes Glück, dass ich vorgestern überhaupt in München sein konnte. Noch Tage zuvor fesselte mich eine schwere Erkältung ans Bett. Zu allem Übel blieb es nicht beim Schnupfen, sondern entwickelte sich über fieberhafte Tage zu einer Bronchitis, die mich ganz schön heftig schlauchte. In Anbetracht dessen, bin ich mir nicht mal sicher, ob es nicht sogar eine versaute Grippe war. Lasst ihr euch eigentlich impfen? Wer die Medien aufmerksam verfolgt, dem wird die latente Panikmache nicht entgangen sein. Angebliche Experten warnen und schlagen angesichts vereinzelter Todesfälle bereits Großalarm, obwohl jährlich an der "normalen" Grippe doppelt so viele Menschen sterben, wie im Straßenverkehr. Ist die Angst gerechtfertigt?


3) Liebe Menschen so weit weg

Ein besonderer Gruß geht heute an jemanden, den ich erst vor kurzer Zeit wieder "entdeckt" habe und die jetzt wohl weiter von mir entfernt ist, als all meine anderen Freunde zusammen. Liebe Anita, die du gerade in Hong Kong herum spazierst und bald für ein halbes Jahr in Neuseeland verschwunden sein wirst: Ich wünsch dir eine wunderbare Zeit auf deiner großen Reise und freue mich auf viele Fotos und spannende Geschichten auf deinem Blog.


4) Games-Bescherung lange vor Weihnachten

Schon "Brütal Legend" hat mich die letzten Wochen famos unterhalten. Ein weniger ausgereiftes, dafür emotional hochkarätiges Metal-Erlebnis. Doch noch in diesem Monat kommen zwei Spiele, die mich wieder stundenlang vor meine Xbox 360 zementieren werden. Bei dem schlechten Wetter und miesen Fernsehprogramm durchaus angenehm. Liebe Zocker, freuen wir uns gemeinsam auf "Modern Warfare 2" und "Assassin's Creed 2".


5) Tipps der Woche

Diese Woche kann ich "8 Blickwinkel" auf DVD (sehr guter Thriller) und ungewohnter- aber wahrhaftigerweise das neue Album von "Sido" (nennt sich mit oder ohne Maske dieses Mal schlicht und einfach "Aggro Berlin") empfehlen. Was letzteren Vertreter der sonst eher geschmacklosen, deutschen Musik angeht, muss man von Album zu Album mehr Zugeständnisse machen. Sido wird langsam erwachsen und "Hey Du" sowie "Wenn das alles ist" sind schon jetzt ganz große Songs!

Montag, 2. November 2009

Wir ham die Schnauze voll...


Ein durchweg gelungener Feiertagsausflug war das am 01. November. Heimspiel in München, der TSV 1860 gegen die roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern. Leider war das Spiel selbst nicht halb so schön wie das traumhaft sonnige Wetter im Stadion, die schmackhaften Kaltgetränke oder die angenehme Gesellschaft der fast 50 Fans aus meiner Heimatstadt (einwandfrei organisiert wurde die Busfahrt inklusive ermäßigtem Stadioneintritt vom Löwen-Fan-Club Kreis Neumarkt).

Unsere Löwen haben es also einmal mehr glorreich vergeigt. Dabei hatten die ersten Minuten so vielversprechend ausgesehen. Alles stürmte Richtung Tor, Sekunden später riss es uns von der Stadionbestuhlung und die Freude über den Führungstreffer von Benny Lauth war groß. Doch die Ernüchterung folgte auf den Fuß. Der reguläre Treffer wurde uns zu Unrecht aberkannt. Eine eindeutige Fehlentscheidung der Schiedsrichter.


Katastrophal...

Was daraufhin folgte war ein enttäuschendes, kraftloses und uninspiriertes Gestoppsel wie aus dem Handbuch, nicht selten begleitet von frustrierten Pfiffen der Fans und gut gemeinten Ratschlägen der Sorte "schmeißt's doch endlich diesen Holzfuß raus!". Ab der zweiten Halbzeit waren die einzig verbliebenen und hörbaren Fans, die roten Teufel in ihrer kleinen Ecke. Der Rest der 24.000 Zuschauer war so leise, dass ich es kaum fassen konnte, bis schließlich zehn Minuten vor Schluss die Nordkurve mit einem markerschütternden "Wir ham die Schnauze voll!" der Mannschaft nicht unbedingt zum bitter nötigen Motivationsschub verhalf.

Letztendlich ist es das altbekannte Problem. Zu wenig Selbstvertrauen, immer wieder entscheidende Fehler. Teilweise hapert es schon an den Grundlagen und nicht selten hat man das Gefühl körperlicher Schmerzen, wenn man dem einen oder anderen beim "Fußball spielen" zuschaut. Kann es sein, dass demotivierte Mittelfeldspieler ihrer eigenen Abwehr nachlaufen, anstatt mal in die Vollen zu gehen? Und von der Kunst des "Ballstoppens" reden wir lieber gar nicht erst. Diese ganzen offensichtlichen Defizite sind im Stadion noch viel deutlicher sichtbar, als zu Hause vorm Fernseher.

Nichtsdestoweniger war der Ausflug toll, die Stadionatmosphäre wieder ein grandioses Erlebnis und ein wenig Training der Leidensfähigkeit hat ja noch keinem geschadet: Einmal Löwe, immer Löwe! Auf in den Abstiegskampf! Kämpfen Löwen, KÄMPFEN!!!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Unpurified Rain...


Inspiriert vom verregneten, kalten Wetter der vergangenen Tage und längst vergessenen Ereignissen, die schon ewig zurückliegen, aber in letzter Zeit andauernd ein fröhliches Revival zu feiern scheinen, entstanden vor einigen Stunden diese Fotos. Und dabei ist mir aufgefallen, wie sinnbildlich emotional und melancholisch dieses einfache Thema für manche Menschen sein kann.

Aber auch reinigend, erleichternd, befreiend... wie ein warmer Sommerregen, fernab von Guns 'n' Roses' Ode an den Herbst. Nehmen wir die Musik als Beispiel. Ich habe unzählige Songs in meinem Musikarchiv, die sich mit Regen beschäftigen. Um nur ein paar zu nennen: Purple Rain von Prince (Klassiker), Rain von Madonna (damals, auf Erotica), Raining In Baltimore von den Counting Crows, Rain von den Guano Apes (auch daran haften schöne Erinnerungen), Black Rain von Fastball, Dont Rain On My Parade (American Beauty lässt grüßen), I wish it would rain down von Phil Collins (Gänsehaut, jedes Mal), Forget about the rain von Trapt (lange Autofahrten Richtung Hessen) oder Black Rain von Altmeister Ozzy Osbourne.

Alles unglaublich intensive, wunderschöne, teils traurige und teils erheiternde Stücke der Musikgeschichte, die gerade meinen Herbst 2009 begleiten. Zu viele, um sie hier alle zu nennen und zu wertvoll, um mit noch mehr Worten die Magie zu rauben. Deshalb einfach nur weitere Bilder, die meinen Gedanken entsprungen sein könnten:

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    v. (Gast) - 21. Nov, 18:01
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    Mr.Edding - 21. Nov, 13:53
    Das wäre manchmal...
    Das wäre manchmal einfach besser...keine Spuren.
    Sandy Maedchen Spiele - 18. Nov, 16:20

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