Donnerstag, 5. November 2009

Short-Run am 5.11.09...

Der letzte Beitrag in der Rubrik "Abgekürzt" ist schon eine ganze Weile her. Bezeichnend für meine momentanen Lebensumstände, andererseits aber auch schade für alle Leser. Deshalb gibt's knapp vorm Jahresende eine notwendige Wiederbelebung. Und gestartet wird mit dem wohl besten Konzerterlebnis aller Zeiten:


1) Green Day, LIVE, München 2009

Es war einer dieser Abende. Der vergangene Dienstag, 03. November 2009. Die Olympiahalle in München, ausverkauft mit gut 14.000 Menschen und eine Band, die wohl Anfang der 90er Jahre den Punk zurückholte. "Green Day" gastierten in meiner Geburtsstadt. Eines der wenigen Konzerte in Good Old Germany und mein Dad und ich waren dabei. Was die Jungs ab der ersten Minute boten hat dann sogar uns einigermaßen routinierte Konzertbesucher verblüfft. Eine unglaubliche Spielfreude, Präzession und Perfektion ab dem ersten Song, einwandfreier Sound und ein Programm, das von vorne bis hinten überzeugte. Alte Songs, beliebte Songs, neue Songs. Die Mischung passte, mein T-Shirt war bereits nach dem zweiten Lied durchgeschwitzt und die Stimmung direkt greifbar. Die Band gönnte sich kaum Pausen zwischen den Stücken und nach 2 Stunden kam der erste kleine Break, gefolgt von zwei bombastischen Zugabenblöcken zu je 3 Songs.

Fazit: Wenn ich zurückdenke, steigen Tränen der Freude in meine Augen. Einfach unvergesslich! Man kann den Jungs viel vorwerfen, vielleicht sogar eine kleine Entwicklung hin zum Mainstream, die manch "echtem" Punk ein Dorn im Auge ist, aber für einen musikalischen Menschen wie mich, der auch gerne mal für die härteren Töne lebt, war dieses Konzert ein absolutes Highlight. 2 1/2 Stunden wunderschöne Songs, von hart und schnell bis akustisch, melodisch und nachdenklich. Dazwischen feinstes Entertainment und eine selten da gewesene Publikumsbeteiligung. Eine durchweg sympathische und gutgelaunte Band über den gesamten Zeitraum (das hat man auch schon andernorts sehr viel anders erlebt) und letztendlich eine in jedem Fall erwähnenswerte Show mit grandioser Kulisse, Pyrotechnik, Flammen und Lichttechnik vom Allerfeinsten. Danke "Green Day" für eines der besten Konzerte, die ich je erleben durfte!


2) Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Ein Wunder und gleichzeitig großes Glück, dass ich vorgestern überhaupt in München sein konnte. Noch Tage zuvor fesselte mich eine schwere Erkältung ans Bett. Zu allem Übel blieb es nicht beim Schnupfen, sondern entwickelte sich über fieberhafte Tage zu einer Bronchitis, die mich ganz schön heftig schlauchte. In Anbetracht dessen, bin ich mir nicht mal sicher, ob es nicht sogar eine versaute Grippe war. Lasst ihr euch eigentlich impfen? Wer die Medien aufmerksam verfolgt, dem wird die latente Panikmache nicht entgangen sein. Angebliche Experten warnen und schlagen angesichts vereinzelter Todesfälle bereits Großalarm, obwohl jährlich an der "normalen" Grippe doppelt so viele Menschen sterben, wie im Straßenverkehr. Ist die Angst gerechtfertigt?


3) Liebe Menschen so weit weg

Ein besonderer Gruß geht heute an jemanden, den ich erst vor kurzer Zeit wieder "entdeckt" habe und die jetzt wohl weiter von mir entfernt ist, als all meine anderen Freunde zusammen. Liebe Anita, die du gerade in Hong Kong herum spazierst und bald für ein halbes Jahr in Neuseeland verschwunden sein wirst: Ich wünsch dir eine wunderbare Zeit auf deiner großen Reise und freue mich auf viele Fotos und spannende Geschichten auf deinem Blog.


4) Games-Bescherung lange vor Weihnachten

Schon "Brütal Legend" hat mich die letzten Wochen famos unterhalten. Ein weniger ausgereiftes, dafür emotional hochkarätiges Metal-Erlebnis. Doch noch in diesem Monat kommen zwei Spiele, die mich wieder stundenlang vor meine Xbox 360 zementieren werden. Bei dem schlechten Wetter und miesen Fernsehprogramm durchaus angenehm. Liebe Zocker, freuen wir uns gemeinsam auf "Modern Warfare 2" und "Assassin's Creed 2".


5) Tipps der Woche

Diese Woche kann ich "8 Blickwinkel" auf DVD (sehr guter Thriller) und ungewohnter- aber wahrhaftigerweise das neue Album von "Sido" (nennt sich mit oder ohne Maske dieses Mal schlicht und einfach "Aggro Berlin") empfehlen. Was letzteren Vertreter der sonst eher geschmacklosen, deutschen Musik angeht, muss man von Album zu Album mehr Zugeständnisse machen. Sido wird langsam erwachsen und "Hey Du" sowie "Wenn das alles ist" sind schon jetzt ganz große Songs!

Montag, 2. November 2009

Wir ham die Schnauze voll...


Ein durchweg gelungener Feiertagsausflug war das am 01. November. Heimspiel in München, der TSV 1860 gegen die roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern. Leider war das Spiel selbst nicht halb so schön wie das traumhaft sonnige Wetter im Stadion, die schmackhaften Kaltgetränke oder die angenehme Gesellschaft der fast 50 Fans aus meiner Heimatstadt (einwandfrei organisiert wurde die Busfahrt inklusive ermäßigtem Stadioneintritt vom Löwen-Fan-Club Kreis Neumarkt).

Unsere Löwen haben es also einmal mehr glorreich vergeigt. Dabei hatten die ersten Minuten so vielversprechend ausgesehen. Alles stürmte Richtung Tor, Sekunden später riss es uns von der Stadionbestuhlung und die Freude über den Führungstreffer von Benny Lauth war groß. Doch die Ernüchterung folgte auf den Fuß. Der reguläre Treffer wurde uns zu Unrecht aberkannt. Eine eindeutige Fehlentscheidung der Schiedsrichter.


Katastrophal...

Was daraufhin folgte war ein enttäuschendes, kraftloses und uninspiriertes Gestoppsel wie aus dem Handbuch, nicht selten begleitet von frustrierten Pfiffen der Fans und gut gemeinten Ratschlägen der Sorte "schmeißt's doch endlich diesen Holzfuß raus!". Ab der zweiten Halbzeit waren die einzig verbliebenen und hörbaren Fans, die roten Teufel in ihrer kleinen Ecke. Der Rest der 24.000 Zuschauer war so leise, dass ich es kaum fassen konnte, bis schließlich zehn Minuten vor Schluss die Nordkurve mit einem markerschütternden "Wir ham die Schnauze voll!" der Mannschaft nicht unbedingt zum bitter nötigen Motivationsschub verhalf.

Letztendlich ist es das altbekannte Problem. Zu wenig Selbstvertrauen, immer wieder entscheidende Fehler. Teilweise hapert es schon an den Grundlagen und nicht selten hat man das Gefühl körperlicher Schmerzen, wenn man dem einen oder anderen beim "Fußball spielen" zuschaut. Kann es sein, dass demotivierte Mittelfeldspieler ihrer eigenen Abwehr nachlaufen, anstatt mal in die Vollen zu gehen? Und von der Kunst des "Ballstoppens" reden wir lieber gar nicht erst. Diese ganzen offensichtlichen Defizite sind im Stadion noch viel deutlicher sichtbar, als zu Hause vorm Fernseher.

Nichtsdestoweniger war der Ausflug toll, die Stadionatmosphäre wieder ein grandioses Erlebnis und ein wenig Training der Leidensfähigkeit hat ja noch keinem geschadet: Einmal Löwe, immer Löwe! Auf in den Abstiegskampf! Kämpfen Löwen, KÄMPFEN!!!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Unpurified Rain...


Inspiriert vom verregneten, kalten Wetter der vergangenen Tage und längst vergessenen Ereignissen, die schon ewig zurückliegen, aber in letzter Zeit andauernd ein fröhliches Revival zu feiern scheinen, entstanden vor einigen Stunden diese Fotos. Und dabei ist mir aufgefallen, wie sinnbildlich emotional und melancholisch dieses einfache Thema für manche Menschen sein kann.

Aber auch reinigend, erleichternd, befreiend... wie ein warmer Sommerregen, fernab von Guns 'n' Roses' Ode an den Herbst. Nehmen wir die Musik als Beispiel. Ich habe unzählige Songs in meinem Musikarchiv, die sich mit Regen beschäftigen. Um nur ein paar zu nennen: Purple Rain von Prince (Klassiker), Rain von Madonna (damals, auf Erotica), Raining In Baltimore von den Counting Crows, Rain von den Guano Apes (auch daran haften schöne Erinnerungen), Black Rain von Fastball, Dont Rain On My Parade (American Beauty lässt grüßen), I wish it would rain down von Phil Collins (Gänsehaut, jedes Mal), Forget about the rain von Trapt (lange Autofahrten Richtung Hessen) oder Black Rain von Altmeister Ozzy Osbourne.

Alles unglaublich intensive, wunderschöne, teils traurige und teils erheiternde Stücke der Musikgeschichte, die gerade meinen Herbst 2009 begleiten. Zu viele, um sie hier alle zu nennen und zu wertvoll, um mit noch mehr Worten die Magie zu rauben. Deshalb einfach nur weitere Bilder, die meinen Gedanken entsprungen sein könnten:

Montag, 21. September 2009

Back 2 Reality...

Das war ein verlängertes Wochenende nach meinem Geschmack. Ein knapp 600 Kilometer langer Road Trip, unterbrochen von drei angenehmen Tagen mit Tight, vielen anderen coolen Menschen, reichlich gutem Essen, lecker Bier aus der bayerischen Heimat und einem indizierten Shooter, der gemeinhin als DER Shooter überhaupt bekannt ist und innerhalb von nicht einmal 15 Stunden auf Schwierigkeitsgrad "INSANE" bezwungen wurde. Die 50 Wellen Horde im anschließenden Multiplayermatch waren da dann nur noch eine Pflichtübung.


Gekrönt wurde das Wochenende aber nicht durch 150(+) Zusatzpunkte für den 360-Gamerscore aufgrund erfolgreicher Veteranenreaktivierung oder einem spontanen Foto-Shooting mit "Gaymes-Kultstar" Mimbee, sondern durch die Menschen, die dieses Wochenende zu einem wirklich wunderbaren Erlebnis gemacht haben. Ein Erlebnis, das in jüngster Zeit wirklich seinesgleichen suchen muss. Da kam viel hoch. Die Studentenzeit, die nun schon über ein Jahr zurückliegt. Und obwohl es sich dennoch anfühlt, als wäre man gestern erst weggezogen, ist es doch schon so lange her. Man ist wieder an Orten, die sich kaum verändert haben, aber nach wie vor den Flair vergangener Ereignisse versprühen. Ereignisse, die auf ewig im Gedächtnis verankert bleiben.

Bedauerlich ist nur, dass nun wieder 300 Kilometer zwischen Freunden liegen, die man im Alltag nicht vergessen sollte. Aber diesmal warten wir nicht derart lange auf ein Wiedersehen. Zumindest sollten wir's versuchen... schließlich muss man Härte zeigen. Nicht nur dem Boomer, sondern auch dem Schweinehund und der alltäglichen Faulheit! ;-)

Freitag, 18. September 2009

H1gh T1m3 4 W33k3nd...


Ich bin dann mal weg. Habt ein schönes Wochenende und bis die Tage! Euer Eddy! ;-)

Freitag, 4. September 2009

Zurückhaltung üben...

Ich hatte für die kommenden Wochen ja eigentlich richtig große Pläne, was wichtige Anschaffungen angeht. Da stand das neue Handy im Raum, das eigentlich dringend nötig wäre, da das momentane Modell gerne mal mitten im Betrieb abstürzt und rein äußerlich auch schon bessere Zeiten gesehen hat. Dann schwirrte mir noch ein neuer Bartschneider im Kopf herum, da das alte Gerät keinerlei Akkuleistung mehr vorweisen kann und wohl eher rupft als schneidet. Aber all diese Pläne sind jetzt erstmal verworfen, da das Geld wohl bald andernorts benötigt werden wird. Dieses schöne Stück hat mich gestern wirklich begeistert, als es durch etliche Newsmeldungen in den Fokus meiner Aufmerksamkeit gerückt wurde:


Canon bringt uns im kommenden Oktober die nagelneue EOS 7D. "Designed by you, built by Canon" - so bewerben die Japaner das neue Hybridmodell aus der einstelligen Profireihe. Und für Berufs- und überaus ambitionierte Hobbyfotografen ist die Kamera durchaus interessant, lassen erste Fakten, Previews und Videos zur verbauten und teilweise neu entwickelten Technik auf ein außerordentlich funktionelles und richtungsweisendes Stück Fotoevolution hoffen:

- 18 Megapixel
- Bis zu 8 Bilder pro Sekunde
- ISO-Bereich erweiterbar bis zu 12.800
- Sucher mit 100 % Gesichtsfeld
- Weitbereich-Autofokus mit 19 Kreuzsensoren
- Neues iFCL AE-Messsystem
- Dual "DIGIC 4" Prozessoren
- Aufzeichnung von 1080p Full-HD-Videos in Kino- und TV-Bildwiederholung
- Integrierter Speedlite Transmitter
- 7,6 cm (3 Zoll) ClearView II LCD-Monitor mit Live-View
- Robustes Gehäuse aus Magnesiumlegierung

Die EOS 7D wird also mehr als nur eine aufgefrischte Profikamera. Man merkt, studiert man den umfangreichen Datenkatalog etwas genauer, dass sie eine Brücke schlagen wird zwischen dem Vollformatmodell 5D und der momentanen Spitze der Amateurmodelle, der 50D. Da steht wohl bald das erste Spiegelreflex-Upgrade ins Haus. Doch woher 2000,- Euro nehmen, wenn nicht stehlen? Argh... das ist momentan das einzige Problem! Wieso ist gute Technik nur immer gleich so unverschämt teuer? ;-)

Donnerstag, 3. September 2009

Einige gute Nachrichten...

...haben ab und zu leider einen Haken. So gesehen gerade eben. Da hatte ich bereits vor mittlerweile über vier Jahren einen kleinen Beitrag über den damaligen Kinostart von "Batman Begins" geschrieben, an dessen Ende eine wichtige Frage aufgeworfen wurde: Wo bleibt eigentlich der Präsi? Ihr wisst schon. Lobo! Nicht der Sheriff... der letzte Czarnianer!


Der Antiheld meiner späten Jugend, der in seinen Comic-Abenteuern nicht selten die Grenze des guten Geschmacks "gefräggt" hat, soll nach jüngsten Meldungen vertrauenswürdiger Seiten doch noch zu spätem Ruhm gelangen und einen Kinoauftritt spendiert bekommen. Eine Quelle bleiben uns die Newsschreiber in diesem Fall allerdings schuldig. Dafür gibt's allzu erschreckende Beigaben. Etwa Warners Forderungen nach einem kassentauglichen PG-13 Rating. Na das kann was werden...

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    Wundertolle Bildchen! So eine simple Sache, die ständig...
    Laura (Gast) - 6. Nov, 15:56
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    Danke Silvia! :-) Schön, dass dir die Fotos gefallen....
    Mr.Edding - 2. Nov, 01:51
    Wahnsinnig schön,
    ... die Bilder. Mir fehlt bislang allerdings jegliche...
    Silvia (Gast) - 26. Okt, 10:27
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    Mr.Edding - 14. Okt, 01:37

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